Arbeitgeberzuschuss zur privaten Krankenversicherung

In 2014 betrĂ€gt der der steuer- und sv-freie Zuschuss des Arbeitgebers zur privaten Krankenversicherung eines Arbeitnehmers in allen BundeslĂ€ndern höchstens 295,65 Euro. Der Höchstzuschuss wird durch Multiplikation des Arbeitgeberanteils zur Krankenversicherung von 7,3 % mit der in 2014 gĂŒltigen Beitragsbemessungsgrenze von monatlich 4.050 Euro ermittelt.

 

Dabei errechnet sich der Arbeitgeberanteil aus dem allgemeinen einheitlichen Krankenversicherungs-Beitragssatz von 15,5 % abzĂŒglich – 0,9 % Beitragssatzpunkte bei privatversicherten Arbeitnehmern = 14,6 %, geteilt durch 2, also 7,3 %.

 

Zu beachten ist, dass der Arbeitnehmer nur maximal die HĂ€lfte des Betrages, den er fĂŒr seine private Krankenversicherung tatsĂ€chlich aufwendet, erhalten darf. Beispiel: Bezahlt der Arbeitnehmer 800,00 Euro monatlich fĂŒr seine private Krankenversicherung kann er von seinem Arbeitgeber lediglich einen Zuschuss in Höhe von 295,65 Euro bekommen. Dieser Zuschuss wĂ€re dann beitrags- und steuerfrei. Zahlt der Arbeitgeber ihm die HĂ€lfte also 400 Euro als Zuschuss, dann muss man von dem Zuschuss von 400,00 Euro den Höchstbetrag von 295,65 Euro abziehen und der Differenzbetrag von 104,35 Euro muss dann verbeitragt und versteuert werden.

 

Weiterhin erhalten Privatversicherte, die mit Ihrem Entgelt die monatliche Beitragsbemessungsgrenze nicht erreichen den steuer- und beitragsfreien Beitragszuschuss aus dem gezahlten Arbeitsentgelt. Dazu erfolgt die Multiplikation des Arbeitgeberanteils von 7,3 % mit dem jeweiligen Arbeitsentgelt.

 

Das ist doppelt: Zu beachten ist, dass der Arbeitnehmer nur maximal die HĂ€lfte des Betrages, den er fĂŒr seine private Krankenversicherung tatsĂ€chlich aufwendet, erhalten darf. Beispiel: Bezahlt der Arbeitnehmer beispielsweise 800,00 Euro monatlich fĂŒr seine private Krankenversicherung kann er von seinem Arbeitgeber lediglich einen Zuschuss in Höhe von 295,65 Euro bekommen. Zahlt der Arbeitgeber ihm aber einen höheren Zuschuss beispielsweise die HĂ€lfte seiner Aufwendungen – also 400 Euro, dann muss man von dem Zuschuss von 400,00 Euro den Höchstbetrag von 295,65 Euro abziehen und der Differenzbetrag von 104,35 Euro ist dann beitrags- und steuerpflichtig.

 

Geregelt ist die Berechnung des Beitragszuschusses zur privaten Krankenversicherung im § 257 Abs. 2 Satz SGB V.

 

Achtung! BeitragszuschĂŒsse dĂŒrfen nur dann steuer- und sozialversicherungsfrei abgerechnet werden, wenn der Mitarbeiter dem Arbeitgeber ĂŒber seine Versicherung einen Nachweis mit Angaben ĂŒber die Art der Vertragsleistungen sowie ĂŒber die berechtigten Personen vorlegt.

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Alle Angaben ĂŒber den Arbeitgeberzuschuss zur privaten Krankenversicherung ohne GewĂ€hr.