Arbeitgeberzuschuss zur privaten Pflegeversicherung

Der Arbeitgeber kann dem Arbeitnehmer höchstens die Hälfte des Beitrags für die private Pflegeversicherung bezuschussen. Beispielsweise zahlt der Arbeitnehmer für eine private Pflegeversicherung monatlich 50 Euro, kann der Arbeitgeber nur 25 Euro steuer- und beitragsfrei bezuschussen. Will er aber den Arbeitnehmer mit z.B. 70 Euro bezuschussen, müssen im Jahr 2014 davon 28,49 € versteuert und verbeitragt werden.
Der steuer- und sv-freie Zuschuss des Arbeitgebers ist immer entsprechend der Höhe der jeweiligen Beitragsbemessungsgrenze – in 2014 sind das monatlich 4.050 Euro bzw. jährlich 53.550 Euro begrenzt.
Der steuer- und sv-freie Zuschuss des Arbeitgebers (regulärer Arbeitgeberanteil von 1,025 % * 4.050 Euro) zur privaten Pflegeversicherung beträgt somit im Jahr 2014 41,51 Euro (auĂźer Sachsen). Denn in Sachsen – im Unterschied zu den anderen Bundesländern – beträgt der Beitragszuschuss nur 0,525 %.
Bei einem Verdienst unter der Beitragsbemessungsgrenze – also unter 4.050 Euro monatlich – gilt der normale Höchstzuschuss nicht, sondern der verminderte steuer- und sv-freie Zuschuss, der durch Multiplikation des Verdiensts mit dem Arbeitgeberanteil ermittelt wird.
Geregelt ist die Berechnung des Zuschusses zur privaten Pflegeversicherung in § 23 Abs. 1 SGB XI und in § 61 Abs. 2 SGB XI.
Achtung! BeitragszuschĂĽsse dĂĽrfen nur dann steuer- und sozialversicherungsfrei abgerechnet werden, wenn der Mitarbeiter dem Arbeitgeber ĂĽber seine Versicherung einen Nachweis mit Angaben ĂĽber die Art der Vertragsleistungen sowie ĂĽber die berechtigten Personen vorlegt.

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Alle Angaben über den Arbeitgeberzuschuss zur privaten Pflegeversicherung ohne Gewähr.