BAT = Bundesangestelltentarifvertrag

Manteltarifvertrag, der von den kommunalen Arbeitgebern, dem Bund sowie den Ländern und der Gewerkschaft ÖTV geschlossen wurde.

Er regelt die Beschäftigungsbedingungen und die Bezahlungen der meisten Angestellten im Öffentlichen Dienst wie zum Beispiel an Hochschulen. Die Angestellten wurden in bestimmte Vergütungsgruppen für ein Grundgehalt eingestuft und dieses steigerte sich unabhängig von der Leistung mit dem Alter.

Der BAT bei Bund und Kommunen wurde durch den Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD) per 30. September 2005 ersetzt sowie per 31.Oktober 2006 für die Länder durch den TV-L.

Lediglich in Hessen und Berlin galt der BAT noch bis Anfang 2010 weiter. Abgeschafft wurde der BAT u.a. aufgrund seiner starren Vorschriften, die ein flexibles Arbeiten sowie das Einstellen von Personen anhand von Qualifikationen anstatt formaler Kriterien erschwerte. Individuelle Leistungen fanden keine Berücksichtigung. Des Weiteren spiegelten Zuschläge wir Orts- und Kinderzuschlag ein überlebtes patriarchisches Familienbild wider.

Einige Altanwender (Unternehmen) des BAT gibt es noch. Jedoch durch die Erklärung der Rechtsprechung, dass die Regelungen zu den Lebensaltersstufen sowie zur Urlaubsstaffelung diskriminierend seien, sollten auch die letzten Unternehmen zu einem Wechsel hin zu dem neuen Tarifwerk bewegen.

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Alle Angaben über den BAT ohne Gewähr.