Befreiung von der Rentenversicherungspflicht

Alle nicht selbstständigen Arbeitnehmer unterliegen grundsätzlich der gesetzlichen Rentenversicherungspflicht. Für einige Berufsgruppen besteht jedoch die Möglichkeit der Befreiung. Diese Befreiung von der Rentenversicherungspflicht ist gesetzlich geregelt und kann nach § 6 Abs. 1 Nr. 1 SGB VI nur nach Antragstellung erfolgen. Im Einzelfall ist immer zu prüfen, inwieweit die Voraussetzungen für die Befreiung gegeben sind.

Der Befreiungsantrag wird schriftlich durch den Arbeitgeber eingereicht und vom Träger der Rentenversicherung auf Vorliegen der gesetzlich vorgegebenen Voraussetzungen geprüft und bewilligt. Erfolgt die Befreiung, so ist sie für die gesamte Beschäftigungsdauer bindend und kann nicht widerrufen werden.

Im Falle einer Befreiung ist seitens des Arbeitgebers ein geringer pauschal anteiliger Beitrag zur Rentenversicherung zu leisten, der Arbeitnehmerbeitrag entfällt. Die Beschäftigungszeit, für die die Befreiung gilt, wird allerdings nicht bei der Feststellung der Leistungsansprüche sowie der vorgeschriebenen Wartezeiten berücksichtigt. 

Den Antrag auf Befreiung von der gesetzlichen Rentenversicherungspflicht können Selbstständige und Freiberufler, geringfügig Verdienende und Geschäftsführer einer GmbH stellen sowie verschiedene Vertreter von Berufsgruppen, die zusätzlich über eine berufsständische Kammer versichert sind – wie Ärzte, Architekten, Rechtsanwälte und Steuerberater.

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Alle Angaben über die Befreiung von der Rentenversicherungspflicht ohne Gewähr.