Buchführung

Die Buchführung ist ein zentraler Bereich in jedem Unternehmen. Ihre Daten bilden die Grundlage für das übrige Rechnungswesen (Besteuerungsgrundlage, Kosten- und Leistungsrechnung, Statistik und Planungsrechnung) wie auch für unternehmerische Entscheidungen und die Kontrolle der Finanzen im Unternehmen.
Eine Buchführungspflicht besteht zunächst für alle Kaufleute, die im Handelsregister eingetragen sind. Freiberufler wie Künstler, Heilpraktiker oder Journalisten können eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung erstellen. Gleiches gilt für Gewerbetreibende gemäß EU-Regelung, wenn der jährliche Umsatz nicht mehr als 500.000 Euro beträgt, der Jahresgewinn 50.000 Euro nicht übersteigt und nicht mehr als 50 Mitarbeiter beschäftigt werden. Als Anfangskapital sollen nicht mehr als 25.000 Euro erforderlich sein. Es kann jedoch auch sinnvoll sein, eine Buchführung einzurichten, wenn das Unternehmen dazu nicht verpflichtet ist. Zum einen gewinnt der Unternehmer hierdurch wertvolle Daten, auf der anderen Seite können die oben genannten Grenzen bald überschritten sein oder es ist ein Wechsel der Rechtsform beabsichtigt, der eine Buchführungspflicht begründet.

Stets zu beachten sind die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung: Keine Buchung ohne Beleg, fortlaufende und zeitnahe Erfassung, klare und übersichtliche Darstellung, Vollständigkeit, Richtigkeit und periodengerechte Abgrenzung.

Die Buchführung muss der Unternehmer nicht unbedingt selbst erledigen, sondern kann sie z.B. einem Steuerberater übertragen. Auch die IHK oder die Handwerkskammer helfen hier mit Ratschlägen weiter.
Weitere Informationen zur Buchführung und zu Betriebsausgaben finden Sie unter www.betriebsausgabe.de.

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Alle Angaben über Buchführung ohne Gewähr.