DEÜV (Datenerfassungs- und -übermittlungsverordnung)

Die DEÜV ist die am 01.01.1999 eingeführte Verordnung über die Erfassung und Übermittlung von Daten für die Träger der Sozialversicherung. Sie regelt unter anderem die Art, den Zeitpunkt und die praktische Durchführung der Übermittlung von sozialversicherungsrelevanten Daten der Beschäftigten in Unternehmen an die Sozialversicherungsträger. Des Weiteren enthält sie die Bestimmungen für die im Jahr 2009 eingeführte Sofortmeldepflicht für Wirtschaftsbranchen, in denen ein erhöhtes Risiko für Schwarzarbeit besteht. Ebenfalls im Jahr 2009 eingeführt und in der DEÜV geregelt ist, dass nun von den Arbeitgebern auch Angaben zur gesetzlichen Unfallversicherung gemacht werden müssen. Der zugehörige Datenbaustein wurde in das Datenerfassungs- und -übermittlungsverfahren der Sozialversicherung (DEÜV) integriert.

Seit dem 01.01.2006 dürfen keine Meldungen bzw. Beitragsnachweise mehr in Papierform oder per Fax übermittelt werden, sondern nur noch über eine gesicherte und verschlüsselte Methode. Denn es müssen laut §16 DEÜV „geeignete Maßnahmen zur Sicherstellung von Datenschutz und Datensicherheit nach dem jeweiligen Stand der Technik“ getroffen werden.

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Alle Angaben über DEÜV (Datenerfassungs- und -übermittlungsverordnung) ohne Gewähr.