Einzugsstelle für den Gesamtsozialversicherungsbeitrag

Unter Einzugsstelle ist diejenige Stelle gemeint, die die Gesamtsozialversicherungsbeiträge bei den Arbeitgebern einzieht und an die einzelnen Sozialversicherungsträger sowie den Gesundheitsfond weiterleitet. Die Einzugsstellen ziehen zusätzlich zur Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung die Umlage für die Entgeltfortzahlung (U1), das Mutterschaftsgeld (U2) und die Insolvenzumlage bei den Arbeitgebern ein.

Zusätzlich zu dieser Haupttätigkeit nehmen die Einzugsstellen von den Arbeitgebern die Meldung zur Sozialversicherung entgegen und leiten diese an die Sozialversicherungsträger weiter. Unternehmern sind in der Pflicht, die Anmeldung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse zu erledigen sowie die Abgabe der Sozialversicherungsbeträge in zutreffender Höhe zu leisten.

Zuständige Einzugsstelle ist dabei die Krankenkasse, bei der der betreffende Arbeitnehmer gesetzlich oder freiwillig versichert ist.

Bei geringfügig Beschäftigten ist als Einzugsstelle seit 2003 ausschließlich die Bundesknappschaft zuständig. Bei privat krankenversicherten Arbeitnehmern bleibt die Krankenkasse zuständig, bei der der Arbeitnehmer zuletzt versichert war. Kann man die Krankenkasse nicht mehr ermitteln, muss der Arbeitgeber eine Krankenkasse als Einzugsstelle auswählen.

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Alle Angaben über die Einzugsstelle für den Gesamtsozialversicherungsbeitrag ohne Gewähr.