Erstattungsanträge U1 / Erstattungsanträge U2 (nach dem Aufwendungsausgleichsgesetz)

Bei dem Umlageverfahren U1 und U2 handelt es sich um ein System für Erstattungen von Lohnzahlungen bei Krankheit (Erstattungsanträge U1) und Mutterschaft (Erstattungsanträge U2) für Arbeitgeber. Zahlungen für die U1 und U2 Umlage werden von Arbeitgeberseite aus an die Krankenkassen geleistet. Die Krankenkassen sorgen bei Eintreten eines Leistungsfalls dafür, dass bei Krankheit oder Schwangerschaft die finanzielle Belastung eines Betriebes abgefedert wird.

Arbeitgeber zahlen hierfür monatlich einen prozentualen Fixbetrag vom Gehalt jedes Arbeitnehmers an die zuständige Krankenkasse. Bei einem anstehenden Leistungsfall muss dann ein so genannter Erstattungsantrag U1 / Erstattungsantrag U2 vom Arbeitgeber ausgefüllt werden, um eine Entgelterstattung bei der Krankenkasse des Arbeitnehmers, für den die Erstattung geleistet werden soll, zu beantragen. In so einem Erstattungsantrag wird der Zeitraum der Krankheit oder der Beginn des Mutterschutzes mit den Daten des betreffenden Mitarbeiters der Krankenkasse mitgeteilt und somit eine Erstattung beantragt.

Seit dem 01. Januar 2011 ist das elektronische Erstattungsverfahren für die Arbeitgeber Pflicht (§ 2 Abs. 3 AAG). Es orientiert sich dabei am DEÜV-Meldeverfahren. Damit muss der Lohnfortzahlungserstattungsantrag (Erstattungsanträge U1 / Erstattungsanträge U2 nach dem Aufwendungsausgleichsgesetz) durch gesicherte und verschlüsselte Datenfernübertragung aus systemgeprüften Programmen oder mittels maschineller Ausfüllhilfe an die zuständige Krankenkasse übermittelt werden.

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Alle Angaben über Erstattungsanträge U1 / Erstattungsanträge U2 ohne Gewähr.