Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG)

Die allgemeine Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) fĂŒr das Jahr 2014 betrĂ€gt 53.550 Euro. Das entspricht einem monatlichen Anteil von 4462,50.

Alle Arbeitnehmer, die mit ihrem jĂ€hrlichen Einkommen unter dieser Grenze liegen, sind sozialversicherungspflichtig in der Kranken- und Pflegeversicherung. Das bedeutet, dass sie Mitglied in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung sein mĂŒssen.  Liegt das Einkommen des Arbeitnehmers jedoch ĂŒber dieser jĂ€hrlichen Grenze, dann sind diese Arbeitnehmer sozialversicherungsfrei. Das bedeutet man kann entweder freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung bleiben oder Mitglied einer privaten Kranken- und Pflegeversicherung werden.

Die Beurteilung der Versicherungspflicht oder –freiheit muss durch die Berechnung mit dem jĂ€hrlichen Betrag erfolgen. Wenn jemand beispielsweise 4200 Euro Gehalt bekommt, ist dies unter der monatlichen Jahresarbeitsentgeltgrenze. Hat man aber zusĂ€tzlich eine vertraglich festgelegte Einmalzahlung, wie z.B. Weihnachtsgeld in Höhe eines vollen Gehaltes liegt man mit seinem Einkommen ĂŒber der jĂ€hrlichen Grenze und wĂ€re somit nur noch freiwillig in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung versichert.

Die so genannte  besondere Jahresarbeitsentgeltgrenze fĂŒr das Jahr 2014 betrĂ€gt 48.600 Euro. Sie gilt fĂŒr Arbeitnehmer, die, weil sie die Jahresarbeitsentgeltgrenze ĂŒberschritten haben, vor dem 31.12.2002 in einer privaten Kranken- und Pflegeversicherung versichert waren. Die besondere Jahresarbeitsentgeltgrenze bleibt auch dann fĂŒr diese Arbeitnehmer bestehen, wenn Sie den Arbeitgeber wechseln. 2003 wurde die Jahresarbeitsentgeltgrenze stark erhöht, um so den Übergang zur privaten Krankenversicherung zu erschweren. Die Arbeitnehmer, die jedoch bis dahin schon in der privaten Kranken- und Pflegeversicherung waren, genießen den so genannten Bestandsschutz.

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Alle Angaben ĂŒber die Jahresarbeitsentgeltgrenze ohne GewĂ€hr.