Jobticket

Bei Jobtickets handelt es sich um Zeitkarten in Form von Monats- oder Jahresfahrkarten, welche von Unternehmen oder Behörden bei den Verkehrsunternehmen erworben werden, um sie an ihre Mitarbeiter weiterzugeben. Ob der Arbeitgeber seinen Arbeitnehmern die Jobtickets verbilligt oder unentgeltlich zur Verfügung stellt – grundsätzlich liegt ein geldwerter Vorteil in Form eines Sachbezugs vor.

Überlässt der Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer das Jobticket zu dem, mit dem Verkehrsbetrieb vereinbarten Preis, geht man jedoch nicht von einem geldwerten Vorteil aus.

 

Der Arbeitgeber kann nach § 40 Abs. 2 Satz 2 EStG das Jobticket regelmäßig mit 15 Prozent pauschal versteuern. Daraus ergibt sich eine Sozialversicherungsfreiheit. In der Steuererklärung gibt der Mitarbeiter für die Fahrten zwischen seiner Wohnung und der Arbeitsstätte eine Entfernungspauschale von jeweils 0,30 Euro pro Entfernungskilometer als Werbungskosten an.

 

Gern beraten wir Sie in allen Fragen rund um die Lohnbuchhaltung. lohndirekt ist seit über 15 Jahren ein verlässlicher Partner bei der Lohnabrechnung und Gehaltsabrechnung. Nehmen Sie gern jetzt  zu unserem Lohnbüro unverbindlich Kontakt auf.

Alle Angaben über Jobtickets ohne Gewähr.