Lohnkonto

Das Lohnkonto erleichtert die Nachpr├╝fung des Lohnsteuerabzugs am Ort der Betriebsst├Ątte, in der der Arbeitgeber den Lohn ermittelt. Es muss f├╝r jeden Arbeitnehmer gef├╝hrt werden.

1.Angaben:

Allgemeine Angaben zur Person des Arbeitnehmers (┬ž 4 I LStDV):

In ┬ž 4 LStDV werden alle im Lohnkonto zu notierenden Angaben ausf├╝hrlich aufgef├╝hrt. Hierzu geh├Âren u.a. Name des Arbeitnehmers, Geburtstag, Anschrift des Arbeitsnehmers, der amtliche Gemeindeschl├╝ssel der Gemeinde, die die Lohnsteuerkarte ausgestellt hat, das Finanzamt, in dessen Bezirk die Lohnsteuerkarte oder die entsprechende Bescheinigung (f├╝r Steuerausl├Ąnder, die mangels Wohnsitzgemeinde keine Lohnsteuerkarte bekommen k├Ânnen) ausgestellt worden ist, sowie die auf der Lohnsteuerkarte oder der entsprechenden Bescheinigung eingetragenen Besteuerungsmerkmale. Au├čerdem ist der Gro├čbuchstabe B einzutragen, wenn die besondere Lohnsteuertabelle angewandt wird. Gibt es w├Ąhrend eines laufenden Jahres ├änderungen der Merkmale auf der Lohnsteuerkarte, so muss auch der Zeitraum der ├änderung im Lohnkonto vermerkt werden. Die auf der Lohnsteuerkarte eingetragenen Freibetr├Ąge und der Geltungszeitraum dieser Betr├Ąge sind zus├Ątzlich mit Jahres-, Monats- und Wochenbetr├Ągen einzutragen, sowie ggf. ein Hinweis auf das Vorliegen einer Freistellungsbescheinigung mit n├Ąheren Angaben zu deren Inhalt.

 

Angaben zu den gezahlten Bez├╝gen (┬ž4 II LStDV):

Im Lohnkonto werden der Tag der Lohnzahlung und der Lohnzahlungszeitraum, der Gro├čbuchstabe U, wenn der Lohnanspruch w├Ąhrend der Dauer des Dienstverh├Ąltnisses f├╝r mehr als f├╝nf Arbeitstage im Wesentlichen weggefallen ist, der Arbeitslohn, getrennt nach Barbetr├Ągen und Sachbez├╝gen, und die davon einbehaltene Lohnsteuer aufgef├╝hrt. Steuerfreie Bez├╝ge sind mit Ausnahme der nach ┬ž 3 Nr. 45 EStG steuerfreien Vorteile und Trinkgelder auch im Lohnkonto zu vermerken. Nach einem DBA steuerfreie oder andere unter Progressionsvorbehalt von der Lohnsteuer freigestellte Bez├╝ge und dar├╝ber hinaus auch au├čerordentliche Eink├╝nfte nach ┬ž34 EStG und die davon einbehaltene Lohnsteuer sind ebenfalls aufzuzeichnen. Zu vermerken sind auch pauschal besteuerte Bez├╝ge. Das Lohnkonto ist sp├Ątestens Ende des Jahres aufzurechnen.

 

2. Die Aufbewahrungspflicht besteht f├╝r jedes Lohnkonto f├╝r sechs Jahre.

3. F├╝hrung und Aufbewahrung der Lohnkonten auf Datentr├Ągern:

Die Aufzeichnungen k├Ânnen auf Datentr├Ągern gef├╝hrt werden, wenn die Grunds├Ątze der ordnungsgem├Ą├čen Buchf├╝hrung (┬ž 146 V AO) hierbei eingehalten werden. Die Daten m├╝ssen w├Ąhrend der Dauer der Aufbewahrungsfrist verf├╝gbar sein und jederzeit innerhalb angemessener Frist lesbar gemacht werden k├Ânnen (┬ž147 II AO). Das Betriebsfinanzamt kann Erleichterungen bei der F├╝hrung des Lohnkontos bewilligen (┬ž 4 III LStDV).
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Alle Angaben ├╝ber das Lohnkonto ohne Gew├Ąhr.