Nettolohnvereinbarung

Die Nettolohnvereinbarung, im Arbeitsvertrag festgehalten, sagt aus, dass der Arbeitnehmer einen festgelegten Nettobetrag erhÀlt.

Das bedeutet, dass der Arbeitgeber den Bruttolohn so hochrechnen muss, dass das vereinbarte Nettoentgelt nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben (Arbeitnehmeranteile) ĂŒbrig bleibt. Das vertraglich festgelegte Nettogehalt darf auch dann nicht abweichen, wenn sich die Steuer- und / oder SV-Abgaben Ă€ndern, was wiederum fĂŒr den Arbeitgeber bedeutet, dass er mit jeder Änderung der Abgabenlast das Bruttogehalt neu errechnen muss.

Die Berechnung der Lohnsteuer- und SV-BeitrÀge erfolgt nach den gleichen GrundsÀtzen wie bei einer Bruttolohnvereinbarung.

TIPP fĂŒr Arbeitgeber: Diese sollten vor Abschluss einer Nettolohnvereinbarung bedenken, dass sich Beitrags- und Steuererhöhungen und ggf. SteuerklassenĂ€nderungen immer zu seinen Lasten auswirken. Es muss ja ein höherer Bruttolohn berechnet und gezahlt werden, um den vereinbarten Nettolohn zu zahlen. Nur Beitragssenkungen und Steuersenkungen haben beim Arbeitgeber einen Effekt.

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Alle Angaben ĂŒber die Nettolohnvereinbarung ohne GewĂ€hr.