Pfändung

Von einer Pfändung – eine Form der Zwangsvollstreckung – wird gesprochen, wenn Einkommen, Ersparnisse sowie Gegenstände beschlagnahmt werden, um Gläubigerforderungen zu befriedigen. Dies ist angebracht, wenn ein Schuldner offene Forderungen nach intensiver Aufforderung nicht beglichen hat.

Schulden natürliche Personen beispielsweise dem Finanzamt oder einer Behörde Geld, kann aus dem Steuerbescheid oder Rückforderungsbescheid auch ohne ein Urteil oder Vollstreckungsbescheid gepfändet werden. Gepfändet werden können Nettoeinkommen (siehe Lohnpfändung), mögliche Nebeneinkünfte, Arbeitslosengeld, Krankengeld oder Rente. Abhängig von der Zahl der Unterhaltspflichten bleiben bestimmte Beträge pfändungsfrei, die man jeweils aus der Pfändungstabelle entnehmen kann. Bei der sogenannten Unterhaltspfändung läuft eine Pfändung gegen einen Schuldner, weil er seinen Unterhaltsverpflichtungen nicht nachgegangen ist.

Typische weitere Pfändungsmaßnahmen sind: Kontopfändung oder Pfändung von Lebensversicherungen.

Pfändungen erfolgen auf Antrag eines Gläubigers und richten sich in Deutschland nach den Vorschriften der Zivilprozessordnung (ZPO).

Gern beraten wir Sie in allen Fragen rund um die Lohnbuchhaltung. lohndirekt ist seit über 15 Jahren ein verlässlicher Partner bei der Lohnabrechnung und Gehaltsabrechnung. Nehmen Sie gern jetzt  zu unserem Lohnbüro unverbindlich Kontakt auf.

 

Alle Angaben über die Pfändung ohne Gewähr.