Rufbereitschaft


Rufbereitschaft

Wenn ein Arbeitnehmer in einem bestimmten Zeitraum und an einem von ihm frei wählbaren Ort jederzeit für den Arbeitgeber auf Abruf zur Verfügung steht und dann auch zeitnah einsatzfähig am Arbeitsplatz sein kann, dann leistet er Rufbereitschaft. Die normale Rufbereitschaft gilt ohne Einsatz nicht als Arbeitszeit, sondern als Ruhezeit im Sinne des Arbeitsschutzes.

 

Im Gegensatz zur Rufbereitschaft wird beim Bereitschaftsdienst vom Arbeitnehmer verlangt, dass er ständig und in sehr kurzer Zeit dem Arbeitgeber zur Verfügung steht. Daher wird der Bereitschaftsdienst durchgehend als Arbeitszeit gewertet werden (§ 2 Abs. 1, § 5 Abs. 3 Arbeitszeitgesetz (ArbZG)).

 

Lt. Tarifvertrag TVöD (Öffentlicher Dienst) sind Arbeitnehmer verpflichtet, Rufbereitschaften zu leisten, wenn akute dienstliche oder betriebliche Gründe dies erforderlich machen.

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Alle Angaben über die Rufbereitschaft ohne Gewähr.