Unterbrechungsmeldung

Ein Angestellter ist grundsÀtzlich versicherungspflichtig in der Sozialversicherung, sobald er gegen Arbeitsentgelt beschÀftigt ist.

Wird das ArbeitsverhĂ€ltnis fĂŒr mindestens einen Kalendermonat ohne Entgeltzahlung unterbrochen, ist eine Unterbrechungsmeldung zur Sozialversicherung an die Datenannahmestellen der zustĂ€ndigen Krankenkassen zu ĂŒbermitteln, wenn

  • ein Anspruch auf Entgeltersatzleistung besteht wie z.B. Krankengeld, Verletztengeld, Mutterschaftsgeld oder Übergangsgeld,
  • eine Elternzeit in Anspruch genommen oder Elterngeld bezogen wird,
  • der Arbeitnehmer freiwilligen Wehrdienst leistet oder,
  • Anspruch auf Kurzarbeitergeld besteht.

Die Unterbrechungsmeldung ist wichtig, da die Kalendermonate in denen keine BeitrĂ€ge gezahlt werden, aus dem Rentenkonto der Versicherten herauszunehmen sind. Die Mitgliedschaft in der Kranken- und Pflegeversicherung bleibt jedoch in diesen FĂ€llen trotzdem beitragsfrei bestehen. Die Fristen und Voraussetzungen fĂŒr die Unterbrechungsmeldungen werden in § 28a Abs. 1 Satz 1 Nr. 8 SGB IV und § 9 DEÜV (Datenerfassungs- und Übermittlungsverordnung) geregelt.

FĂŒr die Renten- und Arbeitslosenversicherung zĂ€hlt der Bezug einer Entgeltersatzleistung als sonstige Pflichtversicherungszeit.

Eine Unterbrechungsmeldung ist nicht vorzunehmen, wenn die BeschĂ€ftigung fĂŒr weniger als einen ganzen Kalendermonat mit Bezug einer Entgeltersatzleistung unterbrochen wird. Nach Ende der Unterbrechung ist eine Neuanmeldung bei der Sozialversicherung nicht notwendig.

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Alle Angaben ĂŒber Unterbrechungsmeldungen ohne GewĂ€hr.