Vermögensbeteiligungen

Vermögensbeteiligungen, wie zum Beispiel Belegschaftsaktien, Genussrechte oder Genussscheine bieten vor allem größere Unternehmen ihren Mitarbeitern an. Dabei werden Vermögensbeteiligungen den Mitarbeitern oft verbilligt zu einem Vorzugspreis oder gar unentgeltlich überlassen. Der daraus entstehende geldwerte Vorteil ist als Sachbezug nach § 19 a des Einkommensteuergesetzes (EStG) im Rahmen der Lohnabrechnung abzurechnen. Für erworbene Vermögensbeteiligungen im Zeitraum vom 01.01.2004 bis zum 31.03.2009 ist begrenzt auf den Höchstbetrag von 135,00 Euro im Kalenderjahr der Sachbezug steuer- und sozialabgabenfrei. Ab dem 01.04.2009 stieg der steuer- und sozialversicherungsfreie Höchstbetrag auf 360,00 Euro jährlich.

 

Hier kann der Arbeitnehmer zusätzlich die vom Staat geförderte Arbeitnehmer-Sparzulage mit einem Sparzulagensatz in Höhe von 20 % erhalten, insofern er seine Vermögensbeteiligung mit vermögenswirksamen Leistungen bezahlt. Dabei gelten seit 2009 folgende jährlichen Einkommensgrenzen: 20.000 Euro für Alleinstehende und 40.000 Euro für Verheiratete. Verschiedene Arbeitsmarktstudien haben gezeigt, dass die finanzielle Beteiligung von Beschäftigten am Unternehmen zu mehr Unternehmensproduktivität und Motivation der Mitarbeiter führt.

Gern beraten wir Sie in allen Fragen rund um die Lohnbuchhaltung. lohndirekt ist seit über 15 Jahren ein verlässlicher Partner bei der Lohnabrechnung und Gehaltsabrechnung. Nehmen Sie gern jetzt  zu unserem Lohnbüro unverbindlich Kontakt auf.

 
Alle Angaben über Vermögensbeteiligungen ohne Gewähr.