Verpflegungsmehraufwendungen bei Auswärtstätigkeiten und doppelter Haushaltsführung

Verpflegungsmehraufwendungen bei Auswärtstätigkeiten und doppelter Haushaltsführung gehören zu den Reisekosten. Diese Kosten müssen durch eine beruflich veranlasste Auswärtstätigkeit (außerhalb der eigenen Wohnung / außerhalb der regelmäßigen Arbeitsstätte) des Mitarbeiters entstehen.

 

Ab 2014 sind die Regelungen zu den Verpflegungsmehraufwendungen im § 9 EStG niedergeschrieben. Damit einhergehend wurde der Bereich der Verpflegungsmehraufwendungen vereinfacht und zwar wurde die dreistufige Staffelung der abziehbaren Pauschalen und Mindestabwesenheitszeiten durch eine zweistufige Staffelung ersetzt. D.h. jetzt gilt bei einer Abwesenheit von mehr als 8 Stunden ein Pauschbetrag von 12 Euro (gilt auch für den An- und Abreisetag bei mehrtätigen Auswärtstätigkeiten ohne Prüfung einer Mindestabwesenheitszeit) und bei einer Abwesenheit von mehr als 24 Stunden 24 Euro.

 

Ein steuerfreier Ersatz der Verpflegungsmehraufwendungen bei Auslandsreisen ist wie bei Inlandsreisen nur noch in Form von festen Pauschbeträgen möglich. Für die einzelnen Länder sind die maßgebenden Auslandstagegelder festgelegt. Dazu veröffentlicht das Bundesministerium der Finanzen jedes Jahr ein Schreiben und eine Übersicht.

 

Bei den Verpflegungsmehraufwendungen in Bezug auf eine doppelte Haushaltsführung ist die Dauer der Abwesenheit pro Kalendertag von der Wohnung, in der der Arbeitnehmer seinen eigenen Hausstand hat, maßgebend.

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Alle Angaben zu Verpflegungsmehraufwendungen bei Auswärtstätigkeiten und doppelter Haushaltsführung ohne Gewähr.