Versorgungswerke (berufsständisch)

Berufsständische Versorgungswerke sind eigenständige, öffentlich-rechtliche Altersabsicherungssysteme der freien Berufe. Zu den freien Berufen gehören vor allem die Angehörigen der kammerfähigen Berufe wie Ärzte, Apotheker, Pressemitarbeiter, Notare, Rechtsanwälte, Steuerberater, Architekten und Wirtschaftsprüfer. Auf Grund dieser Versorgungswerk-Mitgliedschaft, die Pflicht ist, erfolgt eine Befreiung von der Mitgliedschaft in der gesetzlichen Rentenversicherung.

 

Die Beitragshöhe ist unterschiedlich – richtet sich u.a. nach dem Status des Mitglieds. Für selbstständig tätige Mitglieder (z.B. in einer eigenen Praxis) gelten andere Regeln als für Angestellte. Die Mindest- und Höchstbeiträge, der jeweiligen Satzung zu entnehmen, sind von Versorgungswerk zu Versorgungswerk unterschiedlich. Zu beachten sind bei der Berechnung der Beiträge aber die Beitragsbemessungsgrenze und der Beitragssatz in der gesetzlichen Rentenversicherung. Berufsständisch versicherte Arbeitnehmer haben Anspruch auf einen Arbeitgeberanteil. Dieser entspricht dem der gesetzlichen Rentenversicherung.

 

Die Befreiung von der gesetzlichen Rentenversicherung auf Grund der Zugehörigkeit zu einem Versorgungswerk muss seit 2012 bei jedem Arbeitgeberwechsel innerhalb von drei Monaten neu beantragt werden.

Folgende Leistungen bieten die Versorgungswerke:

  • Altersrente
  • Berufsunfähigkeitsrente
  • Hinterbliebenenrente
  • Sterbegeld

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