Werkstudenten

Werkstudenten sind Studenten, die sich neben dem Studium durch eine BeschÀftigung ihren Lebensunterhalt verdienen oder Praxiserfahrung durch die fachliche NÀhe zum Studium sammeln.

 

Die wöchentliche Arbeitszeit eines Werkstudenten ist wĂ€hrend des Semesters auf 20 Stunden die Woche begrenzt. WĂ€hrend der Semesterferien, also in der vorlesungsfreien Zeit kann sich die TĂ€tigkeit auf eine Vollzeitstelle ausdehnen. GemĂ€ĂŸ § 6 Abs. 1 Nr. 3 SGB V sind Werksstudenten kranken- und pflegeversicherungsfrei. Sie sind in der studentischen Krankenversicherung versichert. Basis fĂŒr die Versicherungsfreiheit ist jedoch, dass man als „ordentlicher Student“ an einer Hochschule oder einer anderen der fachlichen Ausbildung dienenden Schule eingeschrieben ist. Ein „ordentlicher Student“ im Sinne des Gesetzes ist jemand, der seine hauptsĂ€chliche Arbeitskraft und Zeit in das Studium investiert. Des Weiteren gilt bei Werkstudenten die 26-Wochen-Regel. Ein Student, der mehr als 26 Wochen in einem Jahr arbeitet und dabei mehr als 20 Stunden wöchentlich, ist von Beginn an sozialversicherungspflichtig.

 

FĂŒr Werkstudenten besteht Rentenversicherungspflicht, es sei denn sie arbeiten als geringfĂŒgig BeschĂ€ftigte. Arbeitgeber und Werkstudent zahlen den Beitrag je zur HĂ€lfte. Übt ein Werkstudent einen so genannten Midijob (Verdienst ab 450,01 Euro bis 850 Euro) aus, muss er fĂŒr die Rentenversicherung aufgrund der Gleitzonenregelung einen niedrigeren Beitrag zahlen als der Arbeitgeber.

 

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Alle Angaben ĂŒber Werkstudenten ohne GewĂ€hr.