Wohnungsüberlassung an Arbeitnehmer

Ein geldwerter Vorteil durch die Überlassung von Wohnraum an Arbeitnehmer gehört nach deutschem Recht zum steuer- und beitragspflichtigen Arbeitslohn. Der Arbeitnehmer schuldet dem Arbeitgeber in diesem Fall nicht eine Miete in Form einer Geldzahlung, sondern seiner Arbeitskraft und Dienste. Der ortsübliche Mietpreis gilt bei der Bewertung dieses geldwerten Vorteils als Grundlage. Dabei handelt es sich um die Miete, die für eine nach Baujahr, Art, Größe, Ausstattung, Beschaffenheit und Lage vergleichbare Wohnung üblich ist. Nichtsdestotrotz kann der Arbeitgeber von betriebsfremden Mietern eine höhere Miete verlangen als von den eigenen Arbeitnehmern.

Der Arbeitgeber kann die vollen Kosten im Zusammenhang mit den Mietwohnungen steuerlich geltend machen. Er kann, falls er der Wohnungseigentümer ist, alle mit dieser Wohnung im Zusammenhang stehenden Aufwendungen inkl. AfA als Werbungskosten abziehen.

Für den  Arbeitnehmer ergeben sich die Vorteile aus der Tatsache, dass die verbilligte Überlassung nicht der Lohnsteuer unterliegt und ihm daher die Mietminderung „brutto für netto“ verbleibt.

 

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Alle Angaben über die Wohnungsüberlassung an Arbeitnehmer ohne Gewähr.