Zuschuss zum Kurzarbeitergeld

Kurzarbeit bedeutet, dass ein Unternehmen, welches sich in einer schwierigen Wirtschaftslage befindet, vorĂŒbergehend die regelmĂ€ĂŸige Arbeitszeit verringert, um KĂŒndigungen zu vermeiden. Das Kurzarbeitergeld (KUG) wird vom Staat gezahlt und soll den Verdienstausfall so gut wie möglich ausgleichen. DafĂŒr zustĂ€ndig ist die Bundesagentur fĂŒr Arbeit. Durch die Personalkostenreduzierung soll das Unternehmen leichter wieder aus der Krise herauskommen. Arbeitnehmer mĂŒssen bei diesem Verfahren Einkommensverluste in Kauf nehmen. Bei Kurzarbeit ist in einigen TarifvertrĂ€gen oder Betriebsvereinbarungen festgelegt, dass der Arbeitgeber einen Zuschuss zum KUG zahlen muss. Übersteigt der Zuschuss unter Hinzurechnung des Kurzarbeitergeldes das fiktive Arbeitsentgelt, so ist der ĂŒbersteigende Teil des Zuschusses beitragspflichtig. Das Soll-Entgelt ist das Bruttogehalt, welches der Arbeitnehmer ohne den Arbeitsausfall im Kalendermonat, bei Vollarbeit, erzielt hĂ€tte. Hier werden Einmalzahlungen sowie Mehrarbeit und MehrarbeitszuschlĂ€ge nicht berĂŒcksichtigt.

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Alle Angaben ĂŒber den Zuschuss zum Kurzarbeitergeld ohne GewĂ€hr.