Sachbezugswerte in der Lohnabrechnung für 2017

Während sich die amtlichen Werte, die für die Mahlzeitengestellung außerhalb von Dienstreisen anzusetzen sind, leicht erhöht haben, bleibt der Betrag für die Unterkunftskosten gleich.

Seit der Reisekostenreform 2014 spielten die Sachbezugswerte im Hinblick auf die Verpflegungspauschale bei Dienstreisen keine Rolle mehr. Früher wurde der Verpflegungsmehraufwand um den Wert des Sachbezugs gekürzt. Heute wird der Verpflegungsaufwand um 20 % für Frühstück und um jeweils 40 % für Mittag- und Abendessen gekürzt.

Überflüssig sind die amtlichen Sachbezugswerte allerdings nicht geworden. Denn laut Definition beginnt eine Dienstreise erst ab einer Dauer von 8 Stunden, alles, was unter dieser Zeit liegt, wird nicht als Dienstreise anerkannt. Bekommt der Arbeitnehmer dennoch eine Mahlzeit vom Arbeitgeber gestellt, muss diese dann als Sachbezugswert angesetzt werden.

Für das Jahr 2017 wurde dieser Sachbezugswert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales neu festgesetzt und der Bundesrat hat die Festsetzung verabschiedet. Der bisherige Sachbezugswert für verbilligte und unentgeltliche Mahlzeiten – in diesem Falle für ein Frühstück – wurde von 1,63 Euro auf 1,70 Euro angehoben. Bei der Verpflegung wurde der Monatswert von bisher 236 Euro auf 241 Euro erhöht. Im Falle, dass der Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer freie Unterkunft gewährt, bleibt der Sachwert voraussichtlich bei 223 Euro monatlich.