Unentgeltliche oder verbilligte Mahlzeiten 2017

Ab 2017 gelten neue Sachbezugswerte für verbilligte oder unentgeltliche Mahlzeiten durch den Arbeitgeber.

Gibt ein Arbeitgeber seinen Mitarbeitern Mahlzeiten unentgeltlich oder vergünstigt ab, müssen diese Zuschüsse mit dem anteiligen, amtlichen Sachbezugswert und nicht mit dem tatsächlichen Wert, steuerlich bewertet werden. Es handelt sich hierbei um steuer- und sozialversicherungspflichtiges Arbeitsentgelt.

Dass die Vergünstigungen mit dem anteiligen amtlichen Sachbezugswert zu bewerten ist, gilt bereits seit dem 01.01.2014. Gemäß § 8 Abs. 2 Satz 8 EStG sind auch Mahlzeiten, die dem Arbeitnehmer innerhalb einer beruflich veranlassten Auswärtstätigkeit oder im Rahmen der doppelten Haushaltsführung vom Arbeitgeber oder durch dessen Veranlassung hin durch einen Dritten zur Verfügung gestellt werden. Der Preis der Mahlzeit darf 60 Euro nicht übersteigen.

Die Sachbezugswerte für das Kalenderjahr 2017 wurden – zum Teil – durch die Neunte Verordnung zur Änderung der Sozialversicherungsentgeltverordnung vom 21. November 2016 festgesetzt. So werden für das Kalenderjahr 2017

  • für Frühstück 1,70 Euro und
  • für Mittag- oder Abendessen jeweils 3,17 Euro

gewährt.

Zum Vergleich: 2016 lag der Sachbezugswert für ein Frühstück bei 3,10 Euro und für ein Mittag- oder Abendessen bei 1,67 Euro.