Zum 01.07.2013 tritt die Entgeltbescheinigungsverordnung in Kraft!

Ab dem 01.07.2013 wird die neue Entgeltbescheinigungsverordnung (EBV) für alle Arbeitgeber verpflichtend. Ziel sind einheitliche Mindeststandards für die Verdienstbescheinigungen.

Die bisher allgemein gehaltenen Vorgaben zur Angabe von Abrechnungszeitraum und Zusammensetzung des Arbeitsentgelts werden jetzt durch die EBV konkretisiert, denn die Bescheinigung dient nicht allein der Information des Beschäftigten, sondern wird vielfach zum Nachweis des Arbeitsentgelts gegenüber öffentlichen Stellen verlangt.

Mit der neuen Verordnung soll daher eine normierte Entgeltbescheinigung mit einer einheitlichen Verwendung und Definition von Entgeltbegriffen in punkto Steuer und Sozialversicherung erreicht werden, um sicherzustellen, dass den Sozialleistungsträgern bundesweit einheitliche Angaben aus der Bescheinigung zur Verfügung stehen.

Die Änderungen im Einzelnen:

  • Arbeitgeber müssen auf der Entgeltbescheinigung vermerken, ob es sich um eine Gleitzonenbeschäftigung handelt.
  • Ebenfalls ist ein Hinweis aufzunehmen, wenn es sich um eine Mehrfachbeschäftigung handelt.
  • Neu aufgenommen wurde die Steueridentifikationsnummer.
  • Nicht mehr zulässig ist die Angabe weiterer Bezüge und Hinweise in der Bescheinigung nach § 108 GewO.