Rentenreform 2018

Im Hinblick auf die Rente hat die Bundesregierung wichtige Änderungen beschlossen. Dabei soll die Rentenreform dafür sorgen, dass sich die Renten in West- und Ostdeutschland endlich anpassen, die Erwerbsminderungsrente ansteigt und Arbeitgeber bei der Betriebsrente aus der Ertragshaftung entlassen werden.

 

Die Erwerbsminderungsrente ab 2018

Ab 2018 sollen all jene höhere Renten erhalten, die aufgrund einer Krankheit oder eines Unfalls nicht mehr voll oder gar nicht mehr arbeiten können. Dabei wird schrittweise die Zurechnungszeit bei den künftig betroffenen Personen um drei Jahre verlängert.

Die bisherige Berechnung der Erwerbsminderungsrechte erfolgte so, als hätte die betroffene Person bis zu ihrem 62. Lebensjahr gearbeitet. Von 2018 bis 2024 soll die schrittweise Anpassung der Zurechnungszeit auf drei Jahre erfolgen, also von 62 auf 65 Jahre verlängert werden.

Die Erwerbsminderungsrente, die derzeit die Betroffenen erhalten, reicht allerdings in den meisten Fällen nicht dazu aus, den Lebensunterhalt damit zu bestreiten.

 

Die Reform der Betriebsrente

Einen ausführlichen Beitrag zur Betriebsrentenreform 2018 finden Sie hier.

 

Renten-Angleichung von Ost und West

In der Rentenversicherung soll die „Deutsche Einheit“ endlich vollzogen werden. Aus dem Grund hat das Bundeskabinett beschlossen, dass bis zum Jahr 2025 die Rentenwerte in Ostdeutschland auf das Niveau von Westdeutschland angehoben werden. Dabei sorgt das Gesetz zur Rentenangleichung dafür, dass die Rentenwerte in Ostdeutschland, die Bezugsgrößen in Ostdeutschland und die Beitragsbemessungsgrenzen in Ostdeutschland schrittweise an die Werte in Westdeutschland angepasst werden. Diese Anpassung soll in sieben Schritten erfolgen, 2025 abgeschlossen sein. Start der Anpassung erfolgt 2019. Die Mehrkosten der Anpassung werden durch Beitrags- und Steuermittel finanziert.

Mit der Rentenreform sollen Schwachstellen in der Rentenversicherung behoben werden. Dabei ist die schrittweise Anhebung der Erwerbsminderungsrente notwendig und sinnvoll.

Weitere Beiträge

Die Arbeitszeiterfassung – Pflicht für alle Unternehmen

Nach dem Urteil des Bundesarbeitsgerichts vom 13. September 2022 ist es laut § 3 des Arbeitsschutzgesetzes ab sofort für alle Unternehmen Pflicht, die Arbeitszeiten der Mitarbeiter ausnahmslos aufzuzeichnen. Das heißt, Arbeitgeber sind dazu verpflichtet, die Arbeitszeiten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in einem Arbeitszeiterfassungssystem zu dokumentieren – das Führen der Stunden in einer Excelliste oder handschriftlichen Liste reicht nicht mehr aus. ... weiterlesen

19. Januar 2023


Wissenswertes zur Home-Office-Pauschale

Home-Office – seit der Coronapandemie eine gängige Lösung, um die Ansteckungsketten zu minimieren. Die Definition des Home-Office lautet: Bei Home-Office handelt es sich um Telearbeit, bei der die Angestellten ihre Arbeit teilweise oder sogar im vollen Umfang von zu Hause aus erledigen.... weiterlesen

10. Januar 2023


Die Künstlersozialversicherung – das sollten Sie wissen

Seit 1983 zieht die Künstlersozialversicherung die gesetzliche Sozialversicherung von Publizisten und selbstständigen Künstlern ein. Sie sind gesetzlich dazu verpflichtet, sich über die Künstlersozialkasse (KSK) zu versichern. ... weiterlesen

17. Dezember 2022


„Minijob“ während der Elternzeit. Das gilt es zu beachten.

Unter dem Begriff des „Minijobs“ verstehen wir zwei Arten der Beschäftigung, einmal die geringfügige Beschäftigung (bis 520,00 € im Monat) und zudem die kurzfristige Beschäftigung.... weiterlesen

28. November 2022


Minijob und Midijob ab Oktober 2022

Der in Deutschland seit 2015 eingeführte gesetzliche flächendeckende Mindestlohn macht zum 01.10.2022 seinen bisher größten Sprung nach oben: von aktuell 10,45 € erhöht er sich dann auf 12,00 € pro Stunde. ... weiterlesen

29. September 2022


Das 9-Euro-Ticket in der Lohn- und Gehaltsabrechnung

Für die Monate Juni, Juli und August hat die Bundesregierung das sogenannte „9-Euro-Ticket“ verabschiedet. Mit diesem Ticket kann jeweils einen Monat lang der bundesweite Nah- und Regionalverkehr genutzt werden.... weiterlesen

30. Mai 2022


LOHNDIREKT

Wir machen es einfach.

Unser Angebot spricht Sie an und Sie möchten eine individuelle Beratung erhalten?
Kontaktieren Sie uns jetzt einfach!

Melden Sie sich jetzt:

0461 / 70 71 555 info@lohndirekt.de

Mo.-Fr. 8-16 Uhr

Oder nutzen Sie unseren komfortablen Rückruf-Service

    Unser Rückruf erfolgt während der Geschäftszeiten i.d.R. binnen 20 Minuten.

    LOHNDIREKT

    Wir haben Sie schon überzeugt?

    Fordern Sie jetzt kostenlos Ihr persönliches Angebot (ab 10 Mitarbeitern) an!


      Wir freuen uns auf Ihre Anfrage

      Rufen Sie uns an: 0461 / 70 71 555 Mo.-Fr. 8-16 Uhr