Insolvenzgeld / Insolvenzgeldumlage


Insolvenzgeld / Insolvenzgeldumlage

Laut deutschem Recht, erhält ein Arbeitnehmer im Falle einer Insolvenz ihres in Deutschland ansässigen Arbeitgebers ein so genanntes Insolvenzgeld, welches früher auch Konkursausfallgeld genannt wurde. Das Insolvenzgeld dient als Ausgleich zum ausgefallenen / ausfallenden Arbeitsentgelt. Es soll sicherstellen, dass der Arbeitgeber im Bereich der Arbeitskraft handlungsfähig bleibt und dass die Arbeitnehmer kurzfristig ihren privaten Verpflichtungen nachkommen können.

Hierfür wird die Insolvenzgeldumlage vom Arbeitgeber mit den monatlichen Sozialabgaben entrichtet. Die Krankenkassen leiten die Insolvenzgeldumlage direkt an die Bundesagentur für Arbeit weiter. Bei geringfügig Beschäftigten ist die entsprechende Minijobzentrale der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See zuständig.

Die Unternehmen müssen die Insolvenzgeldumlage monatlich mit dem Gesamtsozialversicherungsbeitrag sowie den Umlagen U1 und U2 abführen. Der bundeseinheitliche Umlagesatz seit Januar 2013 beträgt 0,15 Prozent, welcher alljährlich vom Bundesarbeitsministerium festgelegt wird.

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