Mindestbeitragsbemessungsgrenze / Rentenversicherung

Der Mindestbeitrag zur Rentenversicherung wird seit 1. Januar 2013 auf Basis der festgesetzten Mindestbeitragsbemessungsgrenze berechnet. Die Mindestbeitragsbemessungsgrenze liegt bei  € 175,00. Das bedeutet, dass Minijobber, die ein monatliches Entgelt von € 175,00 oder geringer erhalten und sich nicht von der Rentenversicherungspflicht befreien lassen haben, den Mindestbeitrag zur Rentenversicherung zahlen müssen. Der Mindestbeitrag ist 18,7 % von € 175,00, also € 32,73. Der Gesetzgeber hat diesen Mindestbeitrag festgeschrieben.  Dies kann dazu führen, dass kein Arbeitsentgelt zur Auszahlung kommt und der Minijobber dem Arbeitgeber darüber hinaus eventuell noch einen Restbetrag zu erstatten hat.

Sollte ein Minijobber mehreren rentenversicherungspflichtigen Beschäftigungen nachgehen, sind die Arbeitsentgelte für die Prüfung der Mindestbeitragsbemessungsgrenze aus diesen Beschäftigungen zu addieren. Erst nach Überschreiten des Grenzbetrags von € 175,00 ist der addierte Betrag für die Beitragsberechnung anzusetzen.

Wenn der Arbeitnehmer sich von der Zahlung der Rentenversicherungsbeiträge befreien lässt, ist nur der vom Arbeitgeber zu tragende Anteil in der Lohnabrechnung zu berücksichtigen. 

Der vom Arbeitgeber zu tragende Anteil am Rentenversicherungsbeitrag von 15 % ist jedoch stets vom  tatsächlichen Arbeitsentgelt zu ermitteln.

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Alle Angaben über die Mindestbeitragsbemessungsgrenze / Rentenversicherung ohne Gewähr.