Umzugskosten

Die Kosten, die bei einem Umzug entstehen, k├Ânnen in vielen F├Ąllen vollst├Ąndig oder zumindest teilweise als Werbungskosten von der Steuer abgesetzt werden. Die Geltendmachung kann in Form einer Umzugskostenpauschale oder aber auch der tats├Ąchlichen Kosten per Einzelnachweis anhand von Belegen erfolgen.

 

Als erstes jedoch muss der Anlass des Umzuges gekl├Ąrt werden, also erfolgt dieser aus privaten oder beruflich veranlassten Gr├╝nden. Wenn der Umzug im Interesse des Arbeitgebers liegt oder aber sich die t├Ągliche Fahrzeit zum Arbeitsort (Hin- und R├╝ckfahrt) um mindestens eine Stunde verringert, liegt ein beruflicher Grund vor und die Kosten des Umzuges k├Ânnen abgesetzt werden.

 

Je nach Anlass des Umzugs k├Ânnen die Kosten an drei verschiedenen Stellen geltend gemacht werden:

  • Umzug bei beruflicher Veranlassung (Werbungskosten)
  • Umzug aus privaten Gr├╝nden (haushaltsnahe Dienstleistungen)
  • Umzugskosten als au├čergew├Âhnliche Belastung

Zu den Umzugskosten, an denen sich das Finanzamt beteiligt, geh├Âren neben reinen Kosten des Umzugs zum Beispiel auch Maklerkosten f├╝r den Bezug einer Mietwohnung (bei Hauskauf kein Abzug m├Âglich), doppelte Mietzahlungen in der Regel bis zu drei Monaten, Verpflegungsmehraufwand und die Umzugskostenpauschale f├╝r sonstige Kosten.

 

Zur Ber├╝cksichtigung der Umzugskosten greift das Finanzamt auf das Bundesumzugskostengesetz zur├╝ck. Hier ist geregelt, welche Kosten vom Arbeitgeber steuerfrei ersetzt oder als Werbungskosten ber├╝cksichtig werden k├Ânnen.

 

Im Bundesumzugskostengesetz ist auch geregelt, dass f├╝r die sonstigen Umzugskosten, wenn kein Einzelnachweis vorliegt, ein Pauschalbetrag (Umzugskostenpauschale) angesetzt werden kann.

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Alle Angaben ├╝ber Umzugskosten ohne Gew├Ąhr.