So sieht Ihre zukünftige Lohnabrechnung oder Gehaltsabrechnung aus

Heutzutage ist es wichtig, die Prozesse schlank und effizient zu halten. Viele Neukunden berichteten zu Beginn unserer Zusammenarbeit, dass sie in der Vergangenheit die monatlichen Lohnunterlagen in einer undurchsichtigen Struktur von ihrem Steuerberater oder Dienstleister erhalten haben. Auch die Darstellung der eigentlichen Lohnabrechnung habe oft bei den Mitarbeitern Verwirrung aufkommen lassen.

 

Unser monatliches Lohnpaket, das alle Unterlagen wie Lohnscheine kuvertiert, Lohnscheine in Kopie, Lohnkonto, Lohnjournal, Beitragsabrechnungen, Zahlungsbelege usw. enthält, ist schlank, übersichtlich sortiert und effizient aufgebaut. Es findet sich sogar zur ersten Abrechnung auf Kundenwunsch im Lohnabrechnungskuvert für die Mitarbeiter eine Erklärung zum Lohnschein wieder.  Jetzt können Sie die Bestandteile unseres Lohnpaketes als Online-Muster hier einsehen.
Optional können unsere Kunden alle Unterlagen als digitale Archivlösung in einem frei wählbaren Rhythmus erhalten. Alle Lohnunterlagen oder aber nur die Lohnscheine der Mitarbeiter sind als PDF-Version im monatlichen Versand optional erhältlich.
Von unseren Kunden werden wir für unsere übersichtliche und leicht verständliche Lohnabrechnung und Gehaltsabrechnung gelobt. Um unseren Interessenten im Vorwege einen kleinen Einblick in unsere Abrechnungsunterlagen zu verschaffen, haben wir hier einige Muster für Sie als Download-Beispiel bereitgestellt.

 

Lohnabrechnungen als PDF-Muster

Lohnabrechnung Muster – Standard
PDF für Lohnabrechnung Muster – Standard
Gehaltsabrechnung Muster – Standard
PDF für Gehaltsabrechnung Muster – Standard
Gehaltsabrechnung Beispiel Geschäftsführer
PDF für Gehaltsabrechnung Beispiel Geschäftsführer
Gehaltsabrechnung Vorlage privat versichert
PDF für Gehaltsabrechnung Vorlage privat versichert
Lohnabrechnung Minijob
PDF für Lohnabrechnung Minijob
Lohnabrechnung - Mit Einmalzahlung
PDF für Lohnabrechnung - Mit Einmalzahlung
Lohnabrechnung mit geldwertem Vorteil
PDF für Lohnabrechnung mit geldwertem Vorteil
Lohnabrechnung mit Pfändung
PDF für Lohnabrechnung mit Pfändung
Lohnabrechnung mit Sachbezug
PDF für Lohnabrechnung mit Sachbezug
Lohnabrechnung mit Krankengeld
PDF für Lohnabrechnung mit Krankengeld
Lohnabrechnung mit Quellensteuer = Lohnsteuer
PDF für Lohnabrechnung mit Quellensteuer = Lohnsteuer
Lohbnabrechnung mit Firmenwagen
PDF für Lohbnabrechnung mit Firmenwagen
Lohnabrechnung mit Nachtzuschlag
PDF für Lohnabrechnung mit Nachtzuschlag

Um unsere Muster noch besser zu verstehen, haben wir Ihnen hier eine Erläuterung zu den Fachbegriffen und Abkürzungen bereitgestellt. Bitte Klicken Sie hier auf den angegebenen Link, um die Erläuterung zu erhalten:

Muster-Lohnabrechnung mit Erklärung
PDF für Muster-Lohnabrechnung mit Erklärung

Erklärung der Lohnabrechnung– was bedeuten die Felder?

Die Lohnabrechnung ist für Unternehmen, die Mitarbeiter beschäftigten, jeden Monat ein Pflichtprogramm. Dabei kann der Arbeitgeber die Lohnabrechnung selbst erstellen oder aber diese outsourcen. Letztere Variante bringt den Vorteil, dass man sich nicht mit den Vorgaben und Regelungen, was die Lohnabrechnung anbelangt, belasten muss, sondern sich auf sein Geschäft konzentrieren kann. Schaut man sich eine Lohnabrechnung, die den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ausgehändigt wird, an, fragt man sich in manchen Fällen schon, was nun diese Lohnabrechnung Abkürzungen bedeuten. Da sieht man Lohnabrechnung Kürzel wie „Pv“, „Zb“ oder „Kv“ oder „St. Tg.“ und viele weitere. Doch was beinhalten diese Kürzel in der Lohnabrechnung und was ist der Inhalt verschiedener Felder in der Lohnabrechnung? Wir möchten Ihnen im Folgenden anhand der Musterlohnabrechnung von lohndirekt erläutern, was die Abkürzungen, Kürzel und die Feldinhalte unter anderem bedeuten sowie wo diese auf der Lohnabrechnung zu finden sind – kurzum eine Erklärung der Lohnabrechnung an die Hand geben.

Wie ist die Lohnabrechnung von lohndirekt aufgebaut?

Die Lohnabrechnungen, die durch lohndirekt erstellt werden, beinhalten alle, für die Lohn- und Gehaltsabrechnung, relevanten Daten. Dabei müssen auf der Lohnabrechnung bestimmte Mindestangaben aufgeführt werden, die in der Entgeltbescheinigungsverordnung vom 1. Juli 2013 geregelt sind. So müssen der Name und die Anschrift des Arbeitgebers auf der Abrechnung enthalten sein – bei der Lohnabrechnung durch lohndirekt ist zusätzlich die Mandantennummer des Unternehmens als weiteres Feld ersichtlich. Anhand der hier verlinkten Musterlohnabrechnung können Sie den genauen Aufbau ersehen.

Wo steht die Steuernummer des Mitarbeiters auf der Lohnabrechnung?

Die Steuernummer des Mitarbeiters steht nicht auf der Lohnabrechnung. Diese ist für die monatliche Abrechnung von Lohn oder Gehalt nicht relevant. Die Identifikation der Mitarbeiterin oder des Mitarbeiters erfolgt anhand der Steueridentifikationsnummer. Jeder Bürger in Deutschland erhielt 2008 diese Steueridentifikationsnummer, die vom Finanzamt zentral vergeben wurde.

Wo ist die Steueridentifikationsnummer auf der Lohnabrechnung zu finden?

Die Steueridentifikationsnummer, oder kurz als Steuer-ID bezeichnet, ist über Punkt 8 unter dem Begriff „Id.-Nr.“ zu finden. Diese Steuer-ID soll die Erfassung beziehungsweise Datenübermittlung steuerlicher Daten, wie beispielsweise die der Lohnabrechnung, vereinfachen. Die Steueridentifikationsnummer besteht aus 11 Stellen, ist arbeits- und ortsunabhängig. Das heißt, diese Nummer begleitet Sie sozusagen bis in den Tod, durch Umzug oder Heirat ändert sich diese Steuer-ID auch nicht. Diese Steuer-ID ist sowohl auf der Lohnabrechnung als auch in der Lohnsteuerbescheinigung aufgeführt, beim Einkommensteuerbescheid ist sie ebenfalls ersichtlich.

Wo steht die Rentenversicherungsnummer / Sozialversicherungsnummer auf der Lohnabrechnung?

Die Rentenversicherungsnummer steht auf der Lohnabrechnung unterhalb des Feldes Nummer 7. Dabei ist die Rentenversicherungsnummer analog der Sozialversicherungsnummer, wird auch unter dem Feldnamen „SV-Nummer“ aufgeführt. Dabei identifiziert die Sozialversicherungsnummer die Mitarbeiterin oder den Mitarbeiter innerhalb der Sozialversicherung. Die Rentenversicherungs- bzw. Sozialversicherungsnummer erhält die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter, sobald eine sozialversicherungspflichtige Arbeit aufgenommen wird, oder, ab 2005 bereits ab der Geburt. Diese 12-stellige Nummer bleibt immer gleich, gilt für das gesamte Leben. Sie besteht aus einer Ziffernfolge und einem Buchstaben. Der Aufbau der Sozialversicherungsnummer ist wie folgt: Bereichsnummer des Rentenversicherungsträgers, das Geburtsdatum und der Anfangsbuchstabe des Geburtsnamens, einer Seriennummer und einer Prüfziffer.

Bis Ende des Jahres 2010 erhielt jeder Arbeitnehmer einen Sozialversicherungsausweis von seinem Rentenversicherungsträger. Seit Januar 2011 gibt es diesen Ausweis nicht mehr, stattdessen hat jeder Arbeitnehmer ein Schreiben vom Rentenversicherungsträger erhalten, in dem die Sozialversicherungsnummer mitgeteilt wurde.

Wo steht der Kinderfreibetrag auf der Lohnabrechnung?

Der Kinderfreibetrag ist auf der Lohnabrechnung in Feld 7, unter der Abkürzung „KFB“ zu finden. Der Kinderfreibetrag hat Auswirkungen auf den Solidaritätszuschlag und die Kirchensteuer. Die Lohnsteuer bleibt vom Kinderfreibetrag unbeeinflusst. Mögliche Werte in diesem Feld sind 0,5 oder 1,0. Bei dem Wert von 0,5 teilen sich die Eltern den Freibetrag. Dies wird als „Halbteilungsgesetz“ bezeichnet und dadurch steht den Elternteilen auch die Hälfte des Betreuungsfreibetrages zu. Alleinstehende Elternteile haben die Möglichkeit, sich die zweite Hälfte des Kinderfreibetrages übertragen zu lassen. Allerdings müssen hier bestimmte Voraussetzungen gegeben sein. In diesem Fall steht beim Kinderfreibetrag die 1,0.

Wie sind die Auswirkungen, wenn der Kinderfreibetrag auf der Lohnabrechnung fehlt?

Da der Kinderfreibetrag sich lediglich auf den Solidaritätszuschlag und die Kirchensteuer auswirkt, ist das Fehlen des Eintrags auf der Lohnabrechnung nicht so dramatisch. Allerdings sollte man sich den Freibetrag beim zuständigen Finanzamt nachtragen lassen. Es gibt auch die Variante, dass Arbeitnehmer dem Arbeitgeber den Familienstand oder die Anzahl der Kinder nicht mitteilen möchten. Diese lassen sich vom Finanzamt in Steuerklasse I einstufen und auf die Eintragung des Kinderfreibetrages in ELStAM wird verzichtet. Durch diese Nicht-Eintragung reduziert sich das Nettogehalt, dessen sollte man sich bewusst sein.

Wo findet man den AN-Anteil* auf der Lohnabrechnung (*Arbeitnehmeranteil)?

Der Arbeitnehmeranteil wird in Feld Nummer 14 – genauer gesagt, in der Zeile mit „L“ vorne, ausgewiesen. Dieser Arbeitnehmeranteil besteht aus den Beiträgen zur Sozialversicherung (Krankenkasse = KV, Rentenversicherung = PV, Arbeitslosenversicherung = AV und Pflegeversicherung = PV). Den Beitrag zur Pflegeversicherung teilen sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber jeweils zur Hälfte, insofern der Mitarbeiter noch nicht 23 Jahre alt ist und kein Kind (Elterneigenschaft vorhanden) hat. Die Beitragssätze zur Rentenversicherung und Arbeitslosenversicherung teilen sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber ebenfalls jeweils zur Hälfte. Die entsprechenden Beträge, die vom Arbeitgeber übernommen werden, sind lediglich in den Jahressummen (Feld 19) ausgewiesen unter KV AGA, RV AGA, AV AGA, PV AGA (AGA = Arbeitgeberanteil).

Was zahlt der Arbeitgeber wirklich? – mit kleinem Rechenbeispiel

Wer Mitarbeiter beschäftigt, muss neben dem vereinbarten Entgelt die so genannten Lohnnebenkosten zahlen. Diese setzen sich aus den Arbeitgeberanteilen bei den Sozialabgaben und betriebsinternen Zusatzaufwendungen zusammen. Für die Lohnnebenkosten kann man von ca. 30 % des Bruttogehalts ausgehen, das heißt, für den Arbeitgeber erhöht sich der finanzielle Aufwand um fast ein Drittel. Die Sozialabgaben bestehen aus den Arbeitgeberanteilen zur Krankenversicherung, Renten- und Pflegeversicherung und der Arbeitslosenversicherung.


Ein kleines Rechenbeispiel:

Sie haben Ihren Unternehmenssitz in Hessen und Ihr Mitarbeiter erhält ein Bruttolohn von 2.600 Euro monatlich. Die Steuerklasse des Mitarbeiters ist die I, er hat keine Kinder, ist gesetzlich krankenversichert und zahlt Kirchensteuer. Als Arbeitgeber zahlen Sie zu dem Bruttolohn folgende Abgaben mit folgenden Beträgen:

Krankenversicherung189,90 Euro
Rentenversicherung243,10 Euro
Pflegeversicherung30,55 Euro
Arbeitslosenversicherung39,00 Euro

Insgesamt beträgt der Arbeitgeberanteil 502,45 Euro, die zum Bruttolohn kalkuliert werden müssen.

Wo steht die Steuerklasse auf der Lohnabrechnung?

Die Steuerklasse des Mitarbeiters ist auf den Lohnabrechnungen von lohndirekt in Feld Nummer 7 zu finden. Unter der Abkürzung „StKl.:“ wird die Steuerklasse des Mitarbeiters geführt.  

Abkürzungen auf der Lohnabrechnung

In den Lohnabrechnungen gibt es keine vorgeschriebenen Abkürzungen, so dass eine eindeutige Zuordnung, beziehungsweise eine gleichlautende Abkürzung bestimmter Begriffe nicht gegeben ist. So kommt es immer wieder zu abweichenden Bedeutungen der Kürzel, da jeder Softwarehersteller seine eigenen Abkürzungen verwenden kann. Und so kommt es, dass je nach eingesetzter Software die Abkürzungen einen ganz anderen Begriff oder eine ganz andere Bedeutung beinhalten als in einem anderen Programm.

Was bedeutet Zb?

„Zb“ bedeutet in der Lohnabrechnung unter anderem „Zusatzbeitrag“. Ein Zusatzbeitrag kann in Zusammenhang mit der gesetzlichen Krankenkasse stehen oder auch mit dem öffentlichen Dienst in Verbindung mit Zusatzversorgungskassen auftreten.

Was bedeutet fs?

Die Religionen und Kirchen sind sehr zersplittert. Nicht alle Religionsgemeinschaften sind berechtigt, ihre Steuern von den Arbeitgebern einziehen zu lassen. So zum Beispiel die freireligiöse Gemeinde Offenbach/Mainz mit der Abkürzung fs. Diese Religionsgemeinschaft ist nicht dazu berechtigt, die Steuern von den Arbeitgebern direkt einziehen zu lassen.

Unter anderem gibt es noch weitere übliche angewandte Abkürzungen für Religionsgemeinschaften. Nur die grün markierten Religionsgemeinschaften dürfen auf den Lohnabrechnungen und den Lohnsteuerbescheinigungen bescheinigt werden, da die Kirchensteuern aller anderen Religionsgemeinschaften NICHT über die Lohnabrechnung eingezogen und somit auch nicht auf den Lohnsteuerbescheinigungen bescheinigt werden dürfen.

    ak altkatholische Kirchensteuer
    ev evangelische Kirchensteuer
    fa freie Religionsgemeinschaft Alzey
    fb Kirchensteuer der Freireligiösen Landesgemeinde Baden
    fg freireligiöse Landesgemeinde Pfalz
    fm freireligiöse Gemeinde Mainz
    fr französisch reformiert
    fs freireligiöse Gemeinde Offenbach/Mainz
    ib Kirchensteuer der Israelitischen Religionsgemeinschaft Baden
    il israelitische Kultussteuer der Kultusberechtigten Gemeinden
    is israelitische Kultussteuer
    iw Kirchensteuer der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württemberg
    jd jüdische Kultussteuer
    lt evangelisch lutherisch
    rf evangelisch reformiert
    rk römisch-katholische Kirchensteuer
    vd ohne Konfession (bis 2004) "Verschiedene, in das Kirchensteuerverwaltungsverfahren nicht einbezogene Religionsgemeinschaften"
    -- ohne Konfession (seit 2005)
    ur unitarische Religionsgemeinschaft freie Protestanten


Was bedeutet Um?

Die Abkürzung „Um“ oder auch gern verwendet „Uml“ steht in der Regel für den Begriff „Umlage“.

Was bedeutet St?

„St“ ist die Abkürzung für Steuer – in jeglicher Form, die mit der Lohnabrechnung in Verbindung steht. Steht ein „LSt“ vor der Abkürzung, dann handelt es sich um die Lohnsteuer. Bei der Abkürzung „StKl“ steckt die Steuerklasse dahinter.

Was bedeutet Tg?

Die Abkürzung „Tg“ steht für Tage. So ist beispielsweise im Feld 15 „St. Tg.“ und „SV Tg“ zu sehen. Diese Angabe ist die Berechnungsgrundlage für die Steuer- und Sozialversicherungsbeiträge. Auch in Feld Nummer 16 – den Angaben zur Urlaubsabrechnung – findet man die Abkürzung „Tg“.

Was bedeutet KV?

„KV“ ist die Abkürzung für Krankenversicherungsbeiträge. Zum einen sind die Krankenversicherungsbeträge monatlich als auch aufgelaufen für das gesamte Jahr aufgeführt.

Was heißt PV?

Die Abkürzung PV steht für den Beitragssatz in der Pflegeversicherung. Zudem gibt es den sogenannten PV-Zuschlag in Höhe von 0,25 % vom Sozialversicherungsbrutto (SV-Brutto), der als Zusatzbeitrag von Arbeitnehmern, die älter 23 Jahre alt als auch kinderlos sind, zu zahlen ist.


Wie erkenne ich mögliche Abzüge auf der Lohnabrechnung?

> Begriffe wie Brutto, Netto und Abzüge und Kürzel wie SV, St finden sich auf der Lohnabrechnung – doch was verdiene ich letztendlich mit meinem Job? Den Gehaltszettel richtig lesen, erkennen, welche Beträge vom Monatslohn abgezogen werden. Unter „Be-/Abzüge“ ist für Sie ersichtlich, wie sich das Bruttogehalt zusammensetzt. Unter „Netto-Be/Abzüge“ sind die Beträge aufgeführt, die den Netto-Verdienst erhöhen oder vermindern. Beträge, die abgezogen werden, sind mit einem „-“ gekennzeichnet. Ebenso abgezogen werden die gesetzlichen Abzüge wie Kirchensteuer, Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag sowie die Beiträge zur Sozialversicherung.

Folgende Abzüge sind unter anderem möglich:

Was gehört alles zu den Abzügen, die mein monatliches Entgelt schmälern? Dazu gehören die Lohnsteuer, der Solidaritätszuschlag, die Kirchensteuer, Krankenversicherung, Rentenversicherung, Pflegeversicherung und die Arbeitslosenversicherung.

Wie kann ich erkennen, welche Beträge an die Krankenkasse gehen?

Was an die Krankenkasse gezahlt wird, ist unter der Abkürzung „KV“ ersichtlich. Zum einen in der Monatsübersicht, unter der Zeile 14 und zum anderen in Feld 19, in den Jahressummen, kann der Gesamtbetrag, der an die Krankenkasse entrichtet wurde, angesehen werden. Im Übrigen gehen alle Beiträge der vier Zweige der Sozialversicherung (KV, PV, AV und RV) direkt zunächst an die Krankenkasse, die dann wiederum die RV-, AV- und PV-Beiträge an die entsprechenden Stellen (Rentenversicherung, Arbeitsagentur und Pflegeversicherung) weiterleitet. Die Höhe der Beiträge sind in Zeile 14 ersichtlich.

Wie kann ich erkennen, welche Beträge an das Finanzamt gehen?

In Zeile 13 ist das lohnsteuerpflichtige Brutto ausgewiesen und hier kann man auch sehen, was an das Finanzamt abgeführt wird (Lohnsteuer, Kirchensteuer und Soli-Zuschlag. Man sollte wissen, dass alle Steuerbeträge für den Arbeitnehmer an das Finanzamt vom Arbeitgeber über die Lohnabrechnung abgeführt werden.

Wie erkenne ich eine steuerfreie Lohnabrechnung?

Eine steuerfreie Lohnabrechnung ist daran zu erkennen, dass in den Feldern, in dem die Beträge von Lohnsteuer, Soli-Zuschlag oder Pauschalsteuer gleich „0“ sind. Die Berechnung der Steuern richtet sich zum einen nach der Höhe des steuerpflichtigen Brutto, den persönlichen Lohnsteuerabzugsmerkmalen wie z.B. die Steuerklasse und zum anderen nach der Lohnsteuerabzugstabelle.

Was muss auf einer Lohnabrechnung stehen?

Auf der Lohnabrechnung müssen neben den Adressdaten vom Arbeitgeber und Arbeitnehmer auch Informationen zur Zusammensetzung des Gehaltes und zur Abrechnungsperiode vorhanden sein. Dabei muss der Arbeitnehmer in der Lage sein, die einzelnen Bestandteile des Gehalts eindeutig zu erkennen.

So gehören auf die Lohnabrechnung – ganz wichtig – der Bruttolohn und dessen Zusammensetzung. Falls vorhanden, gehören Zuschläge für Sonn-, Feiertags- oder Nachtarbeit ebenfalls auf die Gehaltsabrechnung. Zulagen oder Abschlagszahlungen, wie zum Beispiel Urlaubs- oder Weihnachtsgeld müssen ebenfalls auf der Lohnabrechnung ersichtlich sein. Die Abzüge, die sich aus den steuerlichen Abgaben und den Sozialversicherungsabgaben zusammensetzen, gehören ebenfalls auf die Lohnabrechnung. Steuerliche Abgaben sind Einkommen- und Kirchensteuer und der Soli-Zuschlag. Die Kranken- und Pflegeversicherung zählt zu den Sozialversicherungsabgaben, ebenso die Renten- und Arbeitslosenversicherung. Sozialversicherungsabgaben gehören zu den Pflichtabgaben und die Höhe ist u.a. vom Bruttolohn des Mitarbeiters, des Status des Mitarbeiters z.B. Minijobber, der gewählten Krankenkasse sowie den persönlichen Verhältnissen des Mitarbeiters (Elterneigenschaft) abhängig. Auf der Lohnabrechnung müssen auch die persönlichen Steuerabzugsmerkmale (Steuerklasse, Konfession, Kinderfreibetrag) aufgeführt sein. Und zu guter Letzt muss natürlich der Nettolohn als ein wichtiger Bestandteil des Lohnzettels genannt werden ebenso wie der Auszahlungsbetrag.



Erläuterung

Jedes Muster wurde von uns mit Beispiel-Daten versehen, die eine reale Lohnabrechnung oder Gehaltsabrechnung simulieren. Wir verwenden keine Original-Personendaten. Datenähnlichkeiten mit lebenden oder verschiedenen Personen sind rein zufällig.

Bevor Sie die bevorzugte Lohnabrechnung oder Gehaltsabrechnung als Beispiel oder als Vorlage zum Herunterladen aktivieren können, benötigen Sie eine Installation des „Acrobat Reader“ in der neuesten Version.

Musterauswertungen aus der Lohnabrechnung

Wir haben für Sie eine Vielzahl von Muster-Auswertungen und Statistiken aus der Lohnabrechnung vorbereitet, die es Ihnen ermöglicht:

  • den Kostenüberblick zu behalten,
  • die Kostenzuordnung und Kostenverteilung zu erkennen,
  • die Personaldaten zentral und aktuell abzurufen,
  • und natürlich auch weitere individuelle Abfragen anzufordern.

Über den folgenden Downloadlink erhalten Sie eine Übersicht über die Auswertungen, Statistiken, Bescheinigungen, die wir anbieten.
Für den Download der Muster-Auswertungen und Statistiken bitte hier klicken.

Das Standard-Ausgabeformat ist das pdf-Format.