Rente

Der Name Rente geht auf das lateinische reddere, was „zurĂŒckerstatten“ bedeutet, zurĂŒck. „ZurĂŒckerstatten“ deshalb, weil der Rentner mit Bezug der Rente einen Teil seiner vorher in eine Versicherung eingezahlten BeitrĂ€ge zurĂŒckerhĂ€lt.

Der Begriff Rente bezeichnet ein Einkommen ohne aktuelle Gegenleistung. Es gibt verschiedene Arten der Altersvorsorge:

  • gesetzliche Altersvorsorge (gesetzliche Rentenversicherung)
  • betriebliche Altersvorsorge
  • private Altersvorsorge
  • Immobilienleibrente

Als Instrument der Altersvorsorge gibt es verschiedene Formen, wobei die hĂ€ufigste Form die Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung ist. Die gesetzliche Rentenversicherung betreut ĂŒber 52 Millionen Versicherte und ĂŒber 20 Millionen Rentner. Die Rentner erhalten dabei eine regelmĂ€ĂŸige Zahlung hĂ€ufig in gleicher Höhe. Der aktuelle Rentenwert also der Rentenbetrag wird in der Regel jedes Jahr zum 1. Juli neu festgelegt und somit an die Lohnentwicklung angepasst. Er richtet sich u.a. nach den Bruttolöhnen, dem Beitragssatz in der Rentenversicherung und dem VerhĂ€ltnis von Rentnern zu Beitragszahlen, also dem Nachhaltigkeitsfaktor.

 

Die Regelaltersrente ist eine monatliche Zahlung der Rentenversicherung. Gezahlt wird sie fĂŒr Versicherte ab einem bestimmten Alter, wenn alle sonstigen Voraussetzungen erfĂŒllt sind. Seit 2012 wird die Altersgrenze fĂŒr nach 1946 Geborene stufenweise von 65 auf 67 Jahre angehoben.

 

Neben der Regelaltersrente gibt es auch die Altersrente fĂŒr

  • langjĂ€hrig Versicherte
  • fĂŒr schwerbehinderte Menschen (ab einem Behinderungsgrad von mindestens 50 %) und
  • fĂŒr besonders langjĂ€hrig Versicherte

FĂŒr vor 1952 geborene Versicherte kann zudem die Altersrente fĂŒr Frauen, wegen Arbeitslosigkeit oder Altersteilzeitarbeit frĂŒher in Betracht kommen.

 

Zudem gibt es auch die Rente an Hinterbliebene zur finanziellen UnterstĂŒtzung bei Verlust eines Angehörigen sowie die Erwerbsminderungsrente fĂŒr Personen, die nicht mehr oder nur noch stundenweise arbeiten können.

 

Bei vorgezogenen Altersrenten muss die Regelaltersgrenze unter bestimmten Voraussetzungen nicht unbedingt eingehalten werden. Allerdings kann sich dann die Rente um einen Abschlag mindern. Der Abschlag betrÀgt 0,3 % pro Monat, den die Rente vorzeitig beansprucht wird. Allerdings liegt der maximale Abschlag bei Altersrenten bei 18 % und bei Hinterbliebenen- und Erwerbsminderungsrenten bei 10,8 %.

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Alle Angaben zur Rente ohne GewÀhr.