Zeitlohn

Der Zeitlohn ist ein Arbeitsentgelt, das ein Arbeitnehmer ausschließlich auf Basis der geleisteten Arbeitsstunden bezieht, also unabhĂ€ngig von seiner Leistung. Es handelt sich hierbei nur um einen Stundenlohn, wenn die zugrunde gelegte Einheit eine Stunde ist.

 

Der Lohn wird wie folgt errechnet: LOHN = ARBEITSZEIT X STUNDENLOHN.

 

Der Arbeitgeber muss allerdings bei der VergĂŒtung des Zeitlohnes gegebenenfalls mit einer minderen Arbeitsleistung des Arbeitnehmers rechnen. Daher wird der Zeitlohn oft um eine Leistungszulage ergĂ€nzt, beispielsweise Erschwerniszulagen fĂŒr sehr schmutzige, schwere oder gesundheitsschĂ€dliche TĂ€tigkeiten.

 

Ein Vorteil fĂŒr den Zeitlohn ist das einfache Errechnen der Stunden fĂŒr die Lohnabrechnung. Der Arbeiter kann sich genau ausrechnen, wie viel Lohn er am Ende des Monats bekommt. Ein großer Nachteil bei der Bezahlung ist allerdings, dass Leistungsunterschiede zwischen den Arbeitnehmern keine BerĂŒcksichtigung finden. Auf Dauer gesehen ist der Zeitlohn ohne Leistungsanreize fĂŒr viele Arbeitnehmer eher deprimierend.

 

An Arbeitszeit orientierte Entgeltmodelle wie der Zeitlohn sind vor allem bei festgelegter Arbeitsgeschwindigkeit (Fließbandarbeit) oder bei Bereitschaftsdiensten weit verbreitet.

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Alle Angaben ĂŒber den Zeitlohn ohne GewĂ€hr.