Restaurantschecks


Restaurantschecks

Eine Methode zur Verpflegung der Mitarbeiter sind die so genannten Restaurantschecks. Diese können nicht nur in Gaststätten oder firmeneigenen Kantinen eingesetzt werden, sondern mittlerweile nehmen auch Supermärkte oder Metzger diese Schecks an. Jedoch dürfen diese Schecks ausschließlich nur zum Erwerb von Lebensmitteln genutzt werden, Tabak oder Alkohol sind verboten. Unternehmen können ihren Angestellten so einen bargeldlosen Essenszuschuss zum Gehalt zukommen lassen.

 

In Deutschland wird die Mitarbeiterverpflegung vom Staat steuerlich gefördert, d. h. Restaurantschecks sind steuer- und sozialabgabenfrei. Der Wert der Restaurantschecks ist allerdings beschränkt, da der Sachwertbezug eine bestimmte Höhe nicht überschreiten darf. D. h. pro Restaurantscheck darf der Arbeitgeber bis zu 3,10 Euro zuzahlen, wobei der Mitarbeiter mindestens 2,51 Euro selbst zahlen muss. So ist der Gesamtwert auf maximal 5,61 Euro beschränkt. Für den Vollzeit-Mitarbeiter, der maximal 15 dieser Schecks monatlich erhalten darf, ergibt sich damit ein Nettovorteil von bis zu 23 Euro monatlich. Bei Teilzeit-Mitarbeitern orientiert sich die Anzahl der Schecks an der Arbeitszeit bzw. an den Tagen, die er im Büro ist. Bei Dienstreisen stehen dem Mitarbeiter die Schecks nicht zu.
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