Teillohnzahlungszeiträume (Berechnung des Teilmonatsentgelts und der Lohnsteuer)

Wenn für einen Arbeitnehmer, der monatlich sein Gehalt erhält, kein Anrecht auf Lohnzahlung für den ganzen Monat besteht, dann entsteht ein Teillohnzahlungszeitraum. Das Verfahren zur Berechnung des Teilmonatsentgelts kann unterschiedlich sein. Wird ein Stundenlohn gezahlt, dann werden nur die auch tatsächlich geleisteten Stunden vergütet. Erhält der Arbeitnehmer jedoch einen festen Monatslohn bzw. ein festes Monatsgehalt, gibt es verschiedene Möglichkeiten zur Berechnung.

 

Zum einen die arbeitstägliche Berechnungsmethode, hier werden die tatsächlichen Arbeitstage den möglichen Arbeitstagen gegenübergestellt und so wird der entsprechende Teil des Gehalts ermittelt. Diese Methode ist die gängigste und wird immer dann angewandt, wenn es keine Vereinbarung durch einen Tarifvertrag oder Arbeitsvertrag gibt. Weiterhin gibt es die kalendertägliche Berechnungsmethode. Hier werden die gearbeiteten Kalendertage den tatsächlichen Kalendertagen des Monats gegenübergestellt und daraus das anteilige Gehalt ermittelt. Wenn ein Arbeitnehmer also 24 von 30 Kalendertagen gearbeitet hat, dann erhält er 24/(30 ) von seinem Gehalt. Eine weitere Methode zur Berechnung von Teilmonatsentgelt ist die Dreißigstelmethode. Hier ist es ähnlich wie bei der kalendertäglichen Methode, es wird nur in jedem Monat von 30 Tagen ausgegangen.

 

Bei der Berechnung der Lohnsteuer ist es wichtig, dass der erhaltene Lohn auf die Kalendertage umzurechnen ist, egal welches der vorher genannten Verfahren man angewandt hat. Die tatsächlich gearbeiteten Kalendertage werden dann mit dem Tageswert der Lohnsteuertagestabelle multipliziert und so erhalt man die Lohnsteuer.

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Alle Angaben über die Teillohnzahlungszeiträume ohne Gewähr.