Outsourcing der Lohn- und Gehaltsabrechnung

Viele Unternehmen geben mittlerweile ihre Lohn- und Gehaltsabrechnungen an externe Dienstleister ab. Outsourcing ist zu einem Begriff geworden, der für Unternehmen und Selbstständige immer häufiger zum Tragen kommt. Warum geben die Firmen ihre Lohn- und Gehaltsabrechnungen ab, lassen sie von anderen Unternehmen erledigen?

Der Grund ist einfach erklärt: Für kleine und mittelständische Unternehmen stellt die monatliche Lohn- und Gehaltsabrechnung eine Herausforderung dar. Und es sind noch weitere Beweggründe, die Unternehmen vor die Entscheidung stellen: Bleibt die Lohnbuchhaltung im Unternehmen oder wird sie ausgelagert? Bevor es letztendlich so weit ist, wägen Unternehmen die Vorteile und Nachteile gegeneinander ab. Und so sieht das Ganze im Überblick aus:

 

Vorteil 1 des Outsourcings: Die Zeit- und Kostenersparnis

Das Outsourcen der Lohn- und Gehaltsabrechnung senkt den zeitlichen als auch den finanziellen Aufwand. Während die monatliche Abrechnung durch ein externes Unternehmen durchgeführt wird, benötigen Sie keinen separaten Mitarbeiter für diesen Bereich. Hinzu kommt, dass Sie auch nicht mehr die notwendige Software anschaffen müssen, um die Abrechnungen auf elektronischem Wege durchzuführen. Weiterbildungs- und Fortbildungskosten Ihrer Mitarbeiter im Bereich Lohn und Gehalt fallen beim Outsourcing ebenfalls weg.

Gerade die Fortbildungskosten können einen großen Kostenfaktor im Unternehmen – gerade im Lohnbereich – darstellen. Aufgrund von gesetzlichen und steuerlichen Veränderungen müssen Mitarbeiter dieser Sparte stets up-to-date sein.

Für Unternehmen, die gerade erst gründen, kann das Outsourcing der Lohn- und Gehaltsabrechnung von Anfang an Sinn machen. Sie oder Ihre Mitarbeiter müssen sich in solch ein komplexes Gebiet wie Löhne und Gehälter einarbeiten.

 

Vorteil 2 des Outsourcings: Eine bessere Kostentransparenz

Beim Outsourcing bezahlen Sie in der Regel einen Festpreis für die Lohnabrechnung pro Mitarbeiter. Dadurch können Sie als Unternehmer mit festen Kosten kalkulieren, die Ihnen der Dienstleister in Rechnung stellt. Bei einem eigenen Mitarbeiter kommen in manchen Fällen neben dem Arbeitsentgelt weitere Kosten, die teilweise nicht kalkulierbar sind, dazu.

 

Vorteil 3 des Outsourcings: Schutz vor Personalausfällen

Durch das Outsourcing können Sie sich vor Personalausfällen schützen: denn Krankheit, Urlaub oder gar Kündigung des Mitarbeiters können die Abrechnung verzögern. Und eine weitere Person für diesen Bereich einzustellen, ist häufig zu teuer und untragbar. Vor allem bei einer Kündigung müssen Arbeitgeber schnell reagieren, um den Fluss der Entgeltabrechnung gewährleisten zu können.

Hat das Unternehmen die Abrechnung extern vergeben, ist das Risiko der Personalausfälle zumindest in dem Bereich, außen vor.

 

Vorteil 4 des Outsourcings: Die Korrektheit der Abrechnungen

Die Anforderungen an die Erstellung der Lohn- und Gehaltsabrechnung werden immer komplexer und so wird das Risiko, dass Fehler passieren, immer größer. Vor allem dann, wenn Gesetzesänderungen anzuwenden sind, der Mitarbeiter allerdings nicht weiß, was er tun muss. Ohne Schulungen, Fort- und Weiterbildungen geht es im Bereich der Lohn- und Gehaltsabrechnung nicht.

Bei Rechenfehlern bei den steuer- und sozialrechtlichen Verpflichtungen, beziehungsweise wenn die Entgeltabrechnungen nicht ordnungsgemäß erstellt wurden, drohen dem Unternehmen Nachzahlungen und auch Strafzahlungen.

Wird die Entgeltabrechnung hingegen ausgelagert, kann der Unternehmer davon ausgehen, dass der externe Dienstleister seine Mitarbeiter durch entsprechende Schulungen auf dem neuesten Stand hält.

Grundsätzlich ist beim Auslagern der Lohn- und Gehaltsabrechnungen die Datensicherheit ein wichtiges Thema und auch die entsprechenden Datenschutzbestimmungen wie die EU-DSGVO sind von allen Beteiligten zwingend zu beachten und umzusetzen.

Abschließend kann man sagen, dass das Auslagern der Lohnabrechnungen einem Unternehmen, Freiberuflern und Existenzgründern Zeit, Kosten und Aufwand sowie Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen einsparen kann. Hinzu kommt die Professionalität und das aktuelle Know-How der Dienstleister.

Weitere Beiträge

Kurzarbeiter, Corona-Beihilfe, etc. kurz und knapp erklärt

Die letzten Tage und Wochen stellen leider viele Unternehmen vor eine ungeahnte Herausforderung. Wir wollen hier einmal die letzten Maßnahmen für Sie kurz und übersichtlich zusammenfassen.... weiterlesen

5. Mai 2020


Berufsbedingter Umzug – Kostenübernahme durch den Arbeitgeber?

Liegt ein beruflich veranlasster Umzug vor, kann der Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer die Umzugskosten steuerfrei ersetzen – und zwar in der Höhe, die nach dem Bundesumzugskostenrecht gezahlt werden würde. Bei einem berufsbedingten Umzug ins Ausland gelten andere Werte, die in der Verordnung über die Umzugskostenvergütung bei Auslandsumzügen geregelt sind. Im Falle, dass der Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer keinen steuerfreien Ersatz bietet, kann der Arbeitnehmer die Aufwendungen für den Umzug als Werbungskosten geltend machen.... weiterlesen

1. Mai 2020


Änderungen bei den Sachbezügen und der 44-Euro-Grenze

Bis zu einer Grenze von 44 Euro pro Monat sind Sachbezüge, die der Arbeitgeber seinen Mitarbeitern kostenlos oder vergünstigt gewährt, steuerfrei. Allerdings haben im November 2019 Bundestag und Bundesrat im Zusammenhang mit der Sachbezugsfreigrenze über eine Neuregelung für Geldkarten, Gutscheine und zweckgebundene Leistungen entschieden.... weiterlesen

26. März 2020


Der Rabattfreibetrag für Arbeitnehmer für das Jahr 2020

Angestellte haben die Möglichkeit, Dienstleistungen oder Waren, die ihr Arbeitgeber vertreibt, entweder verbilligt oder kostenlos zu beziehen. Bei dieser Überlassung dieser so genannten Sachbezüge kann bei der Errechnung des geldwerten Vorteils ein jährlicher Freibetrag von 1.080 Euro – der Rabattfreibetrag nach § 8 Abs. 3 EstG – angewandt werden. ... weiterlesen

1. März 2020


Die betriebliche Gesundheitsförderung

Arbeitgeberleistungen in Form von Sachleistungen oder als Geldzahlungen waren bis Ende 2019 bis zu einer Grenze von 500 Euro lohnsteuer- und beitragsfrei, wenn sie der berufsbedingten Gesundheitsbeeinträchtigung der Arbeitgeber entgegenwirken oder vorbeugen.... weiterlesen

4. Februar 2020


Die Gruppenunfallversicherung

Arbeitgeber haben die Möglichkeit, ihre Mitarbeiter im Rahmen einer freiwilligen Gruppenunfallversicherung zu versichern. ... weiterlesen

1. Januar 2020


LOHNDIREKT

Wir machen es einfach.

Unser Angebot spricht Sie an und Sie möchten eine individuelle Beratung erhalten?
Kontaktieren Sie uns jetzt einfach!

Melden Sie sich jetzt:

0461 / 70 71 555 info@lohndirekt.de

Mo.-Fr. 8-18 Uhr

Oder nutzen Sie unseren komfortablen Rückruf-Service


Unser Rückruf erfolgt während der Geschäftszeiten i.d.R. binnen 20 Minuten.

LOHNDIREKT

Wir haben Sie schon überzeugt?

Fordern Sie jetzt kostenlos Ihr persönliches Angebot (ab 10 Mitarbeitern) an!




Wir freuen uns auf Ihre Anfrage

Rufen Sie uns an: 0461 / 70 71 555 Mo.-Fr. 8-18 Uhr