Integrationsämter

Das „Amt für die Sicherung der Integration schwerbehinderter Menschen im Arbeitsleben“ kurz Integrationsamt, erfüllt die Aufgaben nach dem deutschen Schwerbehindertenrecht.

Laut § 2 SGB lX sind Personen, die einen Behinderungsgrad von wenigstens 70 % aufweisen, als schwerbehindert einzustufen. Die Schwerbehinderung kann durch den Schwerbehindertenausweis nachgewiesen werden.

Im Arbeitsleben haben Schwerbehinderte einige Vorteile. Zum Beispiel haben Sie Anspruch auf Zusatzurlaub und können von Mehrarbeit freigestellt werden. Zusätzlich genießen sie einen besonderen Kündigungsschutz. Arbeitgeber können schwerbehinderten Arbeitnehmern nur mit Zustimmung des Integrationsamtes kündigen (§ 85 SGB lX).

Die Leistung der Integrationsämter stellt eine individuelle, auf die besonderen Anforderungen des Arbeitsplatzes abgestellte Ergänzung zu den Leistungen der Rehabilitationsträger dar. Finanziert wird dies durch die Ausgleichsabgaben

Der Arbeitgeber muss an das zuständige Integrationsamt eine Ausgleichszahlung, die so genannte Schwerbehinderten-Ausgleichsabgabe, leisten, wenn in seinem Betrieb nicht die vorgeschriebene Anzahl Schwerbehinderter beschäftigt ist.  Gemäß § 71 SGB lX müssen Arbeitgeber auf mindestens 5 % der Arbeitsplätze Schwerbehinderte beschäftigen, wenn sie im Jahr durchschnittlich 20 Arbeitnehmer beschäftigen. Dabei ist es unerheblich, ob der Arbeitgeber ein Verschulden daran trägt, dass er nicht die entsprechende Anzahl Schwerbehinderter beschäftigt oder nicht.

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Alle Angaben über Integrationsämter ohne Gewähr.