Sachbezugswerte 2025: Was Arbeitgeber und Arbeitnehmer wissen müssen

Die Sachbezugswerte für 2025 wurden kürzlich vom Bundesrat genehmigt und tragen wichtige Informationen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Diese Werte sind entscheidend für die Berechnung der geldwerten Vorteile bei freier Verpflegung und Unterkunft.

 

Aktuelle Entwicklungen und Pläne

  • Neue Sachbezugswerte: Ab dem 1. Januar 2025 gelten neue Sachbezugswerte. Der Monatswert für Verpflegung steigt auf 333 €, während der Monatswert für Unterkunft und Miete auf 282 € festgelegt wurde.

  • Anpassung an Verbraucherpreise: Die neuen Werte basieren auf der Verbraucherpreisentwicklung von Juli 2023 bis Juni 2024. Dies soll sicherstellen, dass die Sachbezugswerte den tatsächlichen Kosten entsprechen.

  • Kalendertägliche Werte: Für Verpflegung beträgt der tägliche Wert 11,10 € (Frühstück: 2,30 Euro, Mittag- und Abendessen: jeweils 4,40 Euro). Für Unterkunft und Miete liegt der tägliche Wert bei 9,40 €.

  • Ausnahmen und Sonderregelungen: Es gibt spezielle Regelungen für Jugendliche, Auszubildende und Familienangehörige, die ebenfalls freie Verpflegung oder Unterkunft erhalten.

 

Auswirkungen auf Arbeitgeber und Arbeitnehmer

Arbeitgeber: Die neuen Sachbezugswerte müssen bei der Entgeltabrechnung berücksichtigt werden. Dies kann zusätzliche Aufwände mit sich bringen, insbesondere bei der Anpassung der Abrechnungssysteme.

Arbeitnehmer: Die höheren Sachbezugswerte können zu einer Erhöhung des steuerpflichtigen Einkommens führen, was wiederum die Sozialversicherungsbeiträge beeinflusst.

 

Die neuen Sachbezugswerte für 2025 sind eine wichtige Entwicklung für Arbeitgeber und Arbeitnehmer in Deutschland. Sie spiegeln die aktuellen Verbraucherpreise wider und tragen dazu bei, die Einkommenssituation von Arbeitnehmern fair widerzuspiegeln. Es ist wichtig, dass beide Parteien sich über diese Änderungen informieren und entsprechende Anpassungen vornehmen.

Weitere Beiträge

Dame im Büro im Öffentlichen Dienst

Minijobs im öffentlichen Dienst: Wann Sozialversicherungspflicht droht

Personalabteilungen im öffentlichen Dienst stehen bei geringfügig Beschäftigten vor einer wachsenden Herausforderung: Unter bestimmten Umständen können bislang sozialversicherungsfreie Minijobs plötzlich beitragspflichtig werden. Grund dafür sind zusätzliche Beiträge zur Zusatzversorgung (betriebliche Altersversorgung des öffentlichen Dienstes), die bei Minijobbern anfallen und das sozialversicherungspflichtige Entgelt erhöhen. ... weiterlesen

5. Januar 2026


Mittels Taschenrechner Sonderzahlungen berechnen

Lohnsteuer und Sozialabgaben bei Sonderzahlungen richtig berechnen

Was sind Sonderzahlungen? Als Sonderzahlungen (auch sonstige Bezüge) gelten Einmalzahlungen wie Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld, Boni oder andere Gratifikationen, die zusätzlich zum laufenden Monatsgehalt gezahlt werden. Diese Sonderzahlungen sind voll lohnsteuerpflichtig – es gibt keine generelle Steuerbefreiung für Boni oder Weihnachtsgeld. Allerdings erfolgt die Berechnung der Lohnsteuer auf Sonderzahlungen anders als beim laufenden Arbeitslohn.... weiterlesen

19. Dezember 2025


Arbeitsplatzbrille: Wann darf der Arbeitgeber die Kosten steuerfrei erstatten?

Arbeiten am Bildschirm kann die Augen stark belasten. Über 80 % der Beschäftigten, die mehr als drei Stunden täglich am Monitor arbeiten, klagen über Beschwerden wie Kopfschmerzen oder trockene Augen. Abhilfe schafft oft eine Arbeitsplatzbrille (auch Bildschirmarbeitsplatzbrille genannt) – eine spezielle Brille für die Computerarbeit. Doch wann und unter welchen Bedingungen kann der Arbeitgeber die Kosten einer solchen Brille steuerfrei übernehmen? Im Folgenden erklären wir die Voraussetzungen, Rechte und Abgrenzungen in verständlicher Form.... weiterlesen

3. Dezember 2025


Newsletter 2026

Payroll 2026 – Änderungen, Gesetze und Handlungs­empfehlungen

2026 bringt eine Reihe wichtiger Änderungen in Steuerrecht, Sozialversicherung und Lohnabrechnung. Dieser Überblick zeigt die zentralen Neuerungen für Arbeitgeber, Minijobber, Fachkräfte und Unternehmen. Die Inhalte basieren auf den offiziellen Änderungen sowie den ergänzenden Hinweisen von Lohndirekt.... weiterlesen

25. November 2025


betriebliche Altersversorgung 2027

bAV-Förderung nach § 100 EStG: höhere Zuschüsse ab 2027

Ab 2027 tritt eine wichtige Verbesserung bei der steuerlichen Förderung der betrieblichen Altersversorgung (bAV) in Kraft. Arbeitgeber erhalten künftig einen höheren Steuerzuschuss, wenn sie Beschäftigten mit geringem Einkommen einen zusätzlichen Beitrag zur bAV zahlen. Dieser sogenannte Förderbetrag nach § 100 EStG (umgangssprachlich Geringverdiener-Förderung) soll künftig noch attraktiver werden, um mehr Beschäftigte beim Aufbau einer Betriebsrente zu unterstützen.... weiterlesen

5. November 2025


Gesetzlicher Mindestlohn 2026

Gesetzlicher Mindestlohn 2026: Erhöhung auf 13,90 € – Minijob-Grenze steigt auf 603 €

Zum 1. Januar 2026 wird der gesetzliche Mindestlohn voraussichtlich auf 13,90 € brutto pro Stunde angehoben (ab 2027 dann 14,60 €). Diese Erhöhung geht auf den Beschluss der unabhängigen Mindestlohnkommission vom Juni 2025 zurück und wird durch Rechtsverordnung des Bundesarbeitsministeriums umgesetzt. ... weiterlesen

30. Oktober 2025


    Wir machen es einfach.

    Unser Angebot spricht Sie an und Sie möchten eine individuelle Beratung erhalten?
    Kontaktieren Sie uns jetzt einfach!

    E-Mail:

    info@lohndirekt.de

    Telefon:

    0461 70 71 555

    Hier sind wir zu finden:

    Lise-Meitner-Str. 14a

    24941 Flensburg

      Rufen Sie uns an: 0461 / 70 71 555 Mo.-Do. 9-15 Uhr, Fr. 9-13 Uhr