Die Lohnsteuertabelle 2024

Artikel aktualisiert am 28.11.2024

 

Die Lohnsteuertabelle 2024 in Deutschland: Neue Werte und Berechnungen

Nachfolgend bieten wir Ihnen wichtige Informationen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu den aktuellen Entwicklungen für die Lohnsteuertabelle 2024:

 

Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer

Die Solidaritätszuschläge betragen 5,5% für alle Steuerpflichtigen. Allerdings ist der Freibetrag hier inzwischen so hoch, dass nur noch ein Bruchteil der Bevölkerung Solidaritätszuschläge zahlen müssen.

 

Kirchensteuer-Abzugsbeiträge variieren je nach Bundesland zwischen 8 und 9%. Arbeitgeber berücksichtigen diese Abzüge bei der Berechnung der Lohnsteuer.

 

Kinderfreibeträge: Die Lohnsteuertabelle berücksichtigt direkt keine Kinderfreibeträge. Diese Freibeträge mindern allerdings die zu zahlende Kirchensteuer und den Solidaritätszuschlag. Auf die Höhe der Lohnsteuer haben Kinderfreibeträge in der Lohnsteuer erst einmal keine Auswirkung. Später in der Einkommensteuerberechnung wird dann verglichen, ob die Berücksichtigung der Kinderfreibeträge günstiger sind als das ausgezahlte Kindergeld.

 

Berechnung der Lohnsteuer: Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer können ihre Lohnsteuer mithilfe von Online-Rechnern oder PDF-Tabellen ermitteln. Der Einkommensteuertarif und die Lohnsteuerabzugsmerkmale fließen in die Berechnung ein.

 

Erhöhung des Grundfreibetrags: Der Grundfreibetrag für 2024 liegt bei 11.604 Euro brutto. Dieser Betrag ist steuerfrei und mindert die zu zahlende Lohnsteuer.

 

Ausblick auf 2025:

Anfang 2025 wird der Grundfreibetrag voraussichtlich weiter erhöht.

Die Bundesregierung strebt eine gerechte Balance zwischen Arbeitnehmerschutz und Wettbewerbsfähigkeit an.

 

Für detaillierte Informationen und individuelle Berechnungen empfehlen wir die Nutzung von Online-Rechnern oder den Bezug der Jahres-Lohnsteuertabelle 2024. Weitere Fragen zum Thema Lohnsteuer können Sie auch im FAQ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales klären.

Weitere Beiträge

Änderungen durch das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz für die Lohnabrechnung ab 2027

GKV-Beitragssatz­stabilisierungsgesetz 2026: Das ändert sich für die Lohnabrechnung

Das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz bringt ab 2027 wichtige Änderungen für Arbeitgeber und die Lohnabrechnung. Unter anderem steigen die Krankenversicherungsbeiträge für gewerbliche Minijobs. Außerdem werden die Beitragsbemessungsgrenze und die Jahresarbeitsentgeltgrenze außerordentlich angehoben. Ab 2028 folgen weitere Neuerungen bei der Familienversicherung und der Arbeitsunfähigkeit.... weiterlesen

3. August 2026


Hausmeister und Hausverwaltung im Gespräch über Lohnabrechnung und Insolvenzgeldumlage bei einer Wohnungseigentümergemeinschaft

Insolvenzgeldumlage bei WEGs: Warum keine U3 anfällt

Wohnungseigentümergemeinschaften beschäftigen häufig eigene Hausmeister, Reinigungskräfte, Gärtner oder Mitarbeitende für den Winterdienst. Damit wird die Gemeinschaft der Wohnungseigentümer – kurz GdWE und umgangssprachlich weiterhin meist WEG genannt – zur Arbeitgeberin.... weiterlesen

31. Juli 2026


Illustration zu geplanten Gesetzesänderungen im Arbeits- und Steuerrecht durch das Reformpaket von Union und SPD ab 2027

Reformpaket von Union und SPD: Was sich für Arbeitgeber und Arbeitnehmer ändern könnte

Union und SPD haben ein umfassendes Reformpaket angekündigt, das zahlreiche Bereiche des Arbeits-, Steuer- und Sozialversicherungsrechts betrifft. Viele der geplanten Maßnahmen sollen ab dem 1. Januar 2027 greifen. ... weiterlesen

22. Juli 2026


Arbeitgeber prüft Arbeitsverträge und Lohnunterlagen im Büro angesichts der geplanten Minijob-Reform

Minijobs vor dem Aus? Was Arbeitgeber jetzt wissen müssen

Minijobs gehören seit Jahren fest zum deutschen Arbeitsmarkt. Ob im Einzelhandel, in der Gastronomie, im Büro, in Privathaushalten oder als Nebenverdienst: Für viele Betriebe sind geringfügige Beschäftigungen ein wichtiges Instrument, um flexibel auf Arbeitsbedarf zu reagieren. ... weiterlesen

23. Juni 2026


Pflegekraft und Personalverantwortlicher besprechen gemeinsam die Auswirkungen des Pflegeneuordnungsgesetzes auf die Lohnabrechnung

Pflegeneuordnungsgesetz: Geplante Änderungen für die Lohnabrechnung

Das Bundesministerium für Gesundheit hat am 5. Juni 2026 den Referentenentwurf für ein Gesetz zur Neuordnung der Pflegeversicherung, kurz Pflegeneuordnungsgesetz, vorgelegt. Ziel des Gesetzes ist es, die Finanzierung der sozialen Pflegeversicherung zu stabilisieren.... weiterlesen

22. Juni 2026


minusstunden-vom-gehalt-abziehen

Minusstunden vom Gehalt abziehen – wann ist das zulässig?

Minusstunden sorgen in der Lohnabrechnung immer wieder für Unsicherheit: Darf der Arbeitgeber einfach weniger Gehalt zahlen, wenn Beschäftigte weniger gearbeitet haben als vereinbart? Die Antwort lautet: Es kommt darauf an, wie die Minusstunden entstanden sind und ob ein wirksames Arbeitszeitkonto vereinbart wurde.... weiterlesen

16. Juni 2026


    Wir machen es einfach.

    Unser Angebot spricht Sie an und Sie möchten eine individuelle Beratung erhalten?
    Kontaktieren Sie uns jetzt einfach!

    E-Mail:

    info@lohndirekt.de

    Telefon:

    0461 70 71 555

    Hier sind wir zu finden:

    Lise-Meitner-Str. 14a

    24941 Flensburg

      Rufen Sie uns an: 0461 / 70 71 555 Mo.-Do. 9-15 Uhr, Fr. 9-13 Uhr